Der Zahlungsdienstleister Worldline und die Universität St.Gallen (HSG) haben gemeinsam einen neuen Index entwickelt, der das Konsumverhalten in der Schweiz besser sichtbar macht. Der sogenannte Consumer Spending Index (CSI) basiert auf anonymisierten Kartenzahlungen und zeigt, wie viel Geld Menschen in der Schweiz für verschiedene Dinge ausgeben – zum Beispiel im Einzelhandel, in Restaurants oder beim Online-Shopping.
Die Daten stammen von Worldline-Zahlungsterminals in der ganzen Schweiz. Die Universität St.Gallen – genauer gesagt Prof. Dr. Matthias Fengler, Prof. Dr. Winfried Koeniger und Jonas Bruhin – hat diese Daten wissenschaftlich ausgewertet. Der neue Index kann die Ausgaben sogar täglich oder wöchentlich messen und so viel schneller Trends zeigen als alte Methoden, bei denen man lange auf Umfragen oder offizielle Zahlen warten musste.
Die Ergebnisse der Studie zeigen unter anderem: Wenn der Leitzins plötzlich steigt, geben die Menschen nach etwa zwei bis drei Monaten spürbar weniger Geld aus. Außerdem wurde beobachtet, dass sich viele Ausgaben ins Internet verlagern. Der Anteil der Online-Ausgaben ist in den letzten Jahren gestiegen – vor allem bei Hotels und Lebensmitteln.
Für Unternehmen, Politik und Forschung ist der CSI eine wertvolle Hilfe. Er zeigt, wie sich Konsumverhalten verändert – sei es durch neue Technologien, wirtschaftliche Entwicklungen oder Saisoneffekte. Die Daten helfen dabei, schneller und besser auf Veränderungen zu reagieren.
Diana Hurni, Managing Director von Worldline Schweiz, sagt:
„Mit dem CSI bieten wir ein modernes Instrument, um Konsumtrends frühzeitig zu erkennen.“
Auch die Forschenden der Universität St.Gallen betonen den Nutzen des Indexes für kluge Entscheidungen in Wirtschaft und Politik.
In Zukunft soll der CSI weiterentwickelt und möglicherweise auch in anderen Ländern eingesetzt werden – damit man weltweite Konsummuster besser verstehen kann.






Die Idee mit einem Konsum-Index für die Schweiz finde ich spannend – datenbasierte Einblicke sind einfach nützlich. Ich selbst achte auch mehr auf meine Konsumgewohnheiten, vor allem im Gesundheitsbereich. Beim Thema Wieviel Kollagen pro Tag hat mir der Artikel vom Kollageninstitut echt geholfen – endlich klare Orientierung und spürbarer Nutzen im Alltag.