So.. Dez. 7th, 2025

Die Europäische Zentralbank hat vor genau 10 Tagen ein Paper über Bitcoin publiziert. Dieses Paper entspricht (noch) nicht die Strategie der EZB. Aber brisand ist es allemal, denn im Paper wird empfohlen, Massnahmen zu ergreifen, um einen Anstieg des Bitcoin-Preises zu verhindern.

Hier die Zusammenfassung des Papers in Deutsch:

Die Entwicklung des Bitcoin-Preises, dem ein stabiler intrinsischer Anker fehlt, wird stark von den Einstellungen und Maßnahmen der Regierungen beeinflusst, einschließlich regulatorischer Maßnahmen, Gesetzgebung und der potenziellen Einrichtung einer Bitcoin-Reserve. Diese Abhängigkeit von staatlichen Eingriffen untergräbt jedoch offensichtlich das ursprüngliche Konzept der Unabhängigkeit von Bitcoin gegenüber öffentlichen Richtlinien und staatlicher Intervention. In einem demokratischen Kontext, in dem Politiker den Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig sind, bedeutet diese Abhängigkeit, dass Einstellungen gegenüber Bitcoin Wahlergebnisse beeinflussen könnten. Die laufenden US-Präsidentschaftswahlkampagnen zeigen starke Bemühungen einiger Kandidaten, Krypto-Wähler für sich zu gewinnen. Frühe Anwender haben ein besonderes Interesse daran, Bitcoin-Werte zu fördern, um Wohlstand und Konsum von den Spätankömmlingen auf sich selbst umzuverteilen, möglicherweise ohne sich der Umverteilungsnatur ihrer Vision bewusst zu sein. In jedem Fall sollten gegenwärtige Nicht-Besitzer erkennen, dass sie triftige Gründe haben, Bitcoin abzulehnen und sich für Gesetze gegen Bitcoin einzusetzen, mit dem Ziel, den Anstieg der Bitcoin-Preise zu verhindern oder Bitcoin ganz verschwinden zu lassen. Spätankömmlinge und Nicht-Besitzer sowie ihre politischen Vertreter sollten betonen, dass die Idee von Bitcoin als Investition auf Umverteilung zu ihren Lasten basiert. Ein Versäumnis, dies zu tun, könnte die Wahlergebnisse zugunsten von Politikern verzerren, die pro-Bitcoin-Politiken befürworten, was zu einer Wohlstandsverteilung und einer Spaltung der Gesellschaft führen würde.

Fazit:

Das Paper sagt aus, dass der Bitcoin-Preis stark von Regierungen und Regulierung abhängig ist. Das mag stimmen. Die Empfehlung, den Bitcoin-Preis zu drücken, empfinde ich als sehr manipulativ. Aber warum nicht, dann können alle günstig nachkaufen.

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