Di. Jul 16th, 2024

Die deutsche Polizei verkauft derzeit offenbar Bitcoins, die sie von Movie2k beschlagnahmt hat: Auf den Wallets des Bundeskriminalamtes passiert derzeit einiges. Gemäss der Webseite Arkham Intelligence liegen dort noch 44.692 Bitcoins. Das ist ein heftiger Betrag, aktuell rund 2.6 Milliarden Euro. Der Rest von den 50’000 Bitcoins, die das LKA Sachsen von den Entwicklern von Movie2k beschlagnahmt hat.

Das Schweizer Fernsehen schreibt in einem Beitrag:

Geld für die Staatskasse: Offenbar haben die sächsischen Behörden nun begonnen, die Bitcoins zu verkaufen – denn bei der Blockchain-Technologie, auf der Digitalwährungen basieren, lässt sich grundsätzlich feststellen, wohin die Bitcoin verschoben werden. «Nach und nach wird der Bitcoin-Schatz also in bares Geld umgewandelt», sagt Journalist Dreher. Das sei in Deutschland völlig legal: Die Erlöse aus sichergestellten Werten im Fall von kriminellen Handlungen fliessen in die Staatskasse.

Mögliche Folgen für den Bitcoin

Der Verkauf der sichergestellten Bitcoins könnte auch Auswirkungen auf den Bitcoin-Handelskurs haben. Um diese zu minimieren, werden aber bloss jeweils kleine Tranchen der sichergestellten Bitcoin verkauft. Trotzdem: Seit Anfang Juni ist der Bitcoin-Kurs um rund 15 Prozent gesunken.

«Das wird kaum ausschliesslich mit den sächsischen Verkäufen zu tun haben»

sagt Dreher im Bericht vom SF. Trotzdem könnte es sein, dass in Erwartung eines sinkenden Bitcoin-Kurses wegen der Verkäufe in Sachsen jetzt auch andere Besitzer ihre Bitcoin verkaufen – und damit den Kurs weiter nach unten drücken.

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