Fr. Jun 14th, 2024

Wird Binance sein US-Geschäft aufgeben müssen? Die grossen Kryptobörsen haben stürmische Monate hinter sich, doch die schlechten Nachrichten reissen nicht ab. Im Fadenkreuz diesmal: Branchenprimus Binance. Die US-Börsenaufsicht SEC hat gestern stolze 13 Klagen gegen das Unternehmen sowie deren Gründer Changpeng Zhao eingereicht. Die Vorwürfe dabei wiegen schwer: Der Anbieter habe unter anderem auf illegale Weise Finanzgeschäfte und Dienstleistungen ohne nötige Zulassungen betrieben, auch eine Manipulation von Börsenumsätzen finde statt.

Besonders die Schärfe der Anschuldigung durch Gary Gensler, Chef der US-Börsenaufsicht, dürfte Anleger aufgeschreckt haben. Dieser warnte Kunden unmissverständlich vor der Nutzung der Krypto-Plattformen. Prompt gaben auch die prominenten Coins merklich im Kurs nach.

Das harte Vorgehen der US-Behörden wirft nun die Frage auf, welche weiteren Schritten hinsichtlich einer strengeren Regulatorik geplant sein könnten. Werden Kryptobörsen schlussendlich unter die gleichen regulatorischen Pflichten gestellt wie ihre Bankenpendants? Welche weiteren Schritte sind zu erwarten? Bietet die zunehmende Ungeduld der USA gar eine Chance für andere Standorte oder könnte die erneute Zäsur das Ende der Kryptobörsen einläuten?

Binance hat reagierte in einem Blogpost:

.. und es gibt auch gute Nachrichten: Binance erhält neue Lizenzen in Ländern wie Frankreich, Bahrain und den UAE:

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