Di. Mai 28th, 2024

Die schwelende Bankenkrise hat dem Bitcoin 2023 ein Comeback beschert: Seit Jahresanfang ist der Kurs bereits um mehr als 80 Prozent gestiegen. Und mittlerweile sind Kryptowährungen in den Portfolios vieler Mainstream-Anleger angekommen. Sie werden wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe inzwischen als eigene Anlageklasse gesehen. Doch wie groß sollte der Anteil der Digitalwährungen im eigenen Portfolio sein?
Klar: Wer voll auf die Krypto-Zukunft setzt, der hat wahrscheinlich den Großteil seines Vermögens in Bitcoin, Ether und Co. investiert. Dabei gilt hier das gleiche Prinzip, wie bei allen Geldanlagen: Niemals alle Eier in einen Korb legen.

Die ETC Group, Anbieter von unter anderem Europa´s größtem Bitcoin-ETP (ETPs sind börsengehandelte Produkte, die die Performance von Kryptowährungen nachbilden) –, wollte es genauer wissen und hat eine ausführliche Analyse mit Musterportfolios über die letzten fünf und zehn Jahre durchgeführt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Beimischung hätte sich auf lange Sicht gelohnt und gleichzeitig war der Einfluss auf das Portfoliorisiko überschaubar.

Muster-Portfolios: Die Beimischung von Bitcoin bringt Extra-Rendite

Ganz konkret wurde für die Analyse ein typisches 60/40 Portfolio mit 60 Prozent Aktienanteil und 40 Prozent Anleihen, Rohstoffen sowie Gold gebaut. Dieses Beispiel-Portfolio aus gängigen ETFs, dem einmal 3 %, einmal 5 Prozent Bitcoin hinzugefügt wurde, diente als Startpunkt für die Analyse. Dabei wurde die anteilige Zusammensetzung des Portfolios einmal im Jahr auf die Ausgangsposition zurückgedreht („rebalanced“). Für den Zeitraum Anfang 2013 bis Ende 2022 wurden aus 100’000 Euro anfänglichem Investment knapp eine Million Euro! Ohne Bitcoin wären daraus rund 200’000 Euro geworden. Allerdings ist dieser Zeitraum wenig repräsentativ, da der Bitcoin in der Anfangsphase extreme Kursgewinne verzeichnete.

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