Mo. Apr 15th, 2024

Mit dem Crash der Silicon Valley geriet auch der Bitcoin Kurs ins Wanken. Wie jetzt bekannt wurde, nutzte das Unternehmen „MicroStrategy“ die Gelegenheit, um seine Reserven weiter aufzustocken. Bereits jetzt gehört die Firma zu den größten Investoren der Kryptowährung. Schon jetzt hat sich der Kauf ausgezahlt, denn der BTC Kurs ist seitdem um rund 30 % gestiegen.

Microstrategy: Mehr Bitcoins…

MicroStrategy ist es gelungen, 6455 BTC zu einem Durchschnittspreis von 23238 USD zu erwerben. Die freudige Nachricht überbrachte der ehemalige MicroStrategy CEO Michael Saylor selber – via Twitter natürlich. Insgesamt enthält das Kryptoportfolio des Unternehmens nun 138955 Bitcoin. Dies ist auch deshalb eine Hausnummer, da diese im Mittel für je 29817 erworben wurde. Dies nötigt auch dem Binance CEO Changpeng Zhao Respekt ab. So erinnert er daran, dass es bei Panikverkäufen auch immer Händler gibt, die davon profitieren.

…Mehr Erfolg?

Laut Wertpapieraufsichtsbehörde SEC steht fest, dass MicroStrategy die Bitcoin in mehreren Teilkäufen erwarb. Dies ist eine typische Herangehensweise, wenn Käufer den Preis nicht eigenmächtig in die Höhe treiben möchten. Auch deshalb gelang es der Softwarefirma, sich zu einem günstigen Preis mit Bitcoin einzudecken. Günstig deshalb, da der Kursverlauf seitdem nach oben zeigt. Würden die Bitcoins jetzt wieder verkauft werden, könnte die Firma einen Gewinn von etwa 20 % einfahren – oder umgerechnet 30 Millionen Dollar. Ob dies jedoch geschieht, ist ungewiss, da MicroStrategy noch immer von unrealisierten Verlusten in Höhe von 4 Milliarden belastet ist. Der erzielbare Gewinn wäre also nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Allerdings konnte die Firma einen Kredit zurückzahlen, den diese aufgenommen hatte, um die Liquidation einer gehebelten Position zu verhindern. Besonders clever: Bitcoin war Teil der Rückzahlungsvereinbarung an die (nun insolvente) Silvergate Bank. Im März 2022 lag der BTC Kurs jedoch wesentlich höher, weshalb MicroStrategy durch den aufgenommenen Kredit einen Gewinn von 25 % erzielen konnte. Auch deshalb ist davon auszugehen, dass Michael Saylor noch einige weitere Tricks in petto hat, um sich auf den nächsten Bullenmarkt vorzubereiten. Der Kauf von 6455 war wohl nur ein Teil des Puzzles.

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