Di. Mrz 21st, 2023

Digitale Währungen wie Bitcoin lösen Gold als Anlagestrategie ab: In einer Studie wurde festgestellt, dass in Deutschland der Anteil an Personen mit Bitcoins oder Ethereum den Anteil der Personen mit Gold als Anlagestrategie erstmals überschreitet. Allerdings ist diese Studie nicht repräsentativ und betrifft vor allem jüngere Menschen.

Altersunterschiede beeinflussen die Ergebnisse

Die Studie, welche zu den oben genannten Ergebnissen kam, weist allerdings einige Schwächen auf. Es wurden insgesamt rund 500 Personen ab 20 Jahren in verschiedenen europäischen Ländern im Rahmen der Studie befragt. Da diese Befragungen allerdings vor allem jüngere Anleger erreichte, ist eine klare Präferenz über alle Altersgruppen hinweg fraglich. Ein signifikanter Anteil der Befragten, nämlich rund 43 Prozent, gaben an, dass diese in Kryptowährungen investieren würden. Diese wären sogar attraktiver als Gold, da Kryptowährungen langfristig eine höhere Rendite versprechen.

Kryptowährungen laut der Umfrage auf dem Vormarsch

Schaut man sich die Studie genauer an, stellt man schnell fest, dass in der Umfrage rund 19 Prozent aller Befragten Kryptowährungen als Geldanlage nutzen. Gold hingegen ist als Anlageoption mit gerade einmal 17 Prozent vertreten. Zudem haben viele der befragten Personen deutlich gemacht, dass der Handel mit Kryptowährungen und auch kurzfristige Investitionen in diesem Bereich weniger attraktiv erscheinen. Wer das Auf und Ab in den letzten Jahren betrachtet hat, ist vor allem an langfristigen Anlagen investiert. Bisher zeigte sich deutlich, dass langfristige Investitionen und das Halten der Kryptowährungen auf Dauer zu einem deutlichen Gewinn führen können.

Spürbare Unterschiede zwischen den verschiedenen Nationen

Ebenfalls deutlich war die Befragung hinsichtlich der Unterschiede, die zwischen den einzelnen Nationalitäten zu finden sind. Viele deutsche ETF-Anleger sind eher konservativ. Hier haben gerade einmal rund 28 Prozent der Befragten in Bitcoins oder in andere Kryptowährungen investiert. Anders sieht es in anderen Ländern aus. In Grossbritannien zum Beispiel haben bereits gut 44 Prozent der ETF-Anleger auch Anlagen in Kryptowährungen vorgenommen. Hier hat Deutschland also noch einen erheblichen Nachholbedarf. Doch der Trend geht in die richtige Richtung. Denn immer mehr Menschen erkennen die Vorteile von Kryptowährungen als Anlage-Modelle.

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