So. Feb 25th, 2024

Aktuell zieht Grossbritannien die Einführung einer digitalen Währung in Betracht. Das digitale Pfund (oder auch Britcoin) ist als Ergänzung zum Bargeld geplant. Die Bank of England würde es zukünftig herausgeben – allerdings erst in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts.

Einfach, vertrauenswürdig und zugänglich – das digitale Pfund

So bezeichnete Finanzminister Jeremy Hunt die neue potenzielle Bezahlmethode. Verantwortlich für Sicherheit und Herausgabe wäre die Bank of England. Mit dem Britcoin könnten Verbraucher (Privatpersonen sowie Firmen) zukünftig im stationären Handel und online einkaufen. Voraussichtlich soll das digitale Pfund über eine Smartcard oder die Wallet-Funktion eines Smartphones nutzbar sein. Es würden keinerlei Zinsen anfallen, da es als reines Zahlungsmittel dient.

Digitale Währung in Grossbritannien – Wird das Bargeld bald ersetzt?

Exakt diese Sorge haben einige Bürger. Sie fürchteten die vollständige Digitalisierung und den Wegfall des Bargelds. Allerdings ist diese Sorge unbegründet. Die Bank of England bezieht hierzu Stellung und gibt an, dass der Britcoin nicht das Bargeld ersetzen soll. Ferner verspricht die Bank of England, dass es Bargeld so lange geben werde, wie die Menschen es verwenden möchten. Das digitale Pfund ist als Ergänzung und nicht als Ersatz zu betrachten.

Ist das digitale Pfund eine Kryptowährung?

Der Britcoin wäre weder eine Kryptowährung noch ein Kryptoasset. Die Ausgabe von Kryptowährungen erfolgt privat. Das digitale Pfund hingegen soll von der Bank of England ausgegeben und von der Regierung unterstützt werden. Überdies wäre der Wert des digitalen Pfunds stabil und würde auf Pfund Sterling lauten. Das bedeutet, eine 20-Pfund-Note hätte exakt denselben Wert wie 20 Pfund in digitaler Währung.

Digitale Währung zukünftig auch in der Eurozone?

Eine digitale Variante der europäischen Gemeinschaftswährung ist bereits in Planung. Währungshüter prüfen eine potenzielle Einführung. Die Weiterentwicklung des Projekts hat die Europäische Zentralbank im Juli 2021 beschlossen. Im Fokus der Untersuchung stehen die technische Umsetzung und Datenschutz. Allerdings ist die Einführung des digitalen Euros nicht vor 2026 zu erwarten.

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