So. Jun 9th, 2024

15 Prozent der Finanzberater nehmen im Jahr 2023 Kryptowährungen in die Portfolios ihrer Kunden auf. Privat sind sie jedoch deutlich häufiger in digitale Devisen investiert, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht.

Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Finanzberater, die Digitalwährungen in die Konten ihrer Kunden aufnehmen, um einen Prozentpunkt gesunken, wie Daten einer aktuellen Bitwise-Umfrage aufzeigen. Gegenüber dem Jahr 2021, wo der Anteil lediglich bei 9 Prozent lag, steht jedoch noch ein deutliches Plus. Und dies wohlgemerkt, obwohl zahlreiche Pleiten und Skandale die Krypto-Welt im Jahr 2022 erschüttert haben.

41 Prozent der Kunden haben dabei weniger als 1 Prozent vom Wert ihres gesamten Portfolios in Kryptowährungen investiert. 37 Prozent hingegen haben etwa 1-2 Prozent vom Gesamtkapital in die Cyberdevisen angelegt.

Die persönlichen Portfolios der Finanzberater sehen indes deutlich anders aus. Hier sind im Jahr 2023 immerhin 37 Prozent selbst in Kryptowährungen investiert. Viele scheinen von dem Potenzial überzeugt zu sein, was insbesondere für die nach Marktkapitalisierung größten Devisen gilt. Bei einem Blick auf die beiden Platzhirsche zeigt sich, dass 53 Prozent der Berater hinsichtlich der Bitcoin-Entwicklung optimistischer sind, wohingegen 47 Prozent Ethereum favorisieren: durchaus ein Kopf-an-Kopf-Rennen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Marktkapitalisierung von BTC jene von ETH um 123 Prozent übersteigt.

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Bei den konkreten Kursprognosen hat sich einiges getan. So glaubten beispielsweise im Jahr 2022 noch 45 Prozent der Finanzberater, dass sich der Bitcoin Kurs in 5 Jahren in der Größenordnung zwischen 100.000 bis 500.000 US-Dollar bewegt. Bei der diesjährigen Befragung kommen nur noch 10 Prozent der Geldprofis zu dieser Bitcoin Prognose, inzwischen sind diese deutlich pessimistischer. Jüngste Entwicklungen rund um FTX & Co. dürften hierzu beigetragen haben, wobei andere Studien aufzeigen, dass wieder mehr Optimismus einzieht.

Positiv stimmen kann dabei auch, dass rund 50 Prozent aller sich im Umlauf befindenden Bitcoins seit mindestens zwei Jahren nicht mehr von ihrer Wallet bewegt wurden. Allen Einbrüchen zum Trotz: Panik, so scheint es, sieht anders aus.