Di. Feb 7th, 2023

Als einer der jüngsten Neobanken versucht Yuh die Finanzszene umzukrempeln. Revolut und WISE als Vorbild? Seit dem Frühjahr 2021 besteht das Joint Venture aus Swissquote und der Postfinance. Als schlankes Start-up war es den Gründern wichtig, agil, aber trotzdem mit Unterstützung der Mutterkonzerne zu agieren. Die Risikofreudigkeit zahlt sich aus: In 580 Tagen konnte Yuh rund 100’000 Kunden gewinnen. Grund hierfür war auch die Tatsache, dass man von Anfang in Aktien und ETFs als auch in Krypto investieren konnte.

Das Erfolgskonzept von Yuh

Einer der wichtigsten Ideen der Neo-Bank war es, den Kunden konsequent in den Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns zu stellen. Vorschläge der wachsenden Community wurden aufgegriffen und integriert. Den Mut, sich immer wieder neu zu erfinden, war für die Macher besonders wichtig. Denn: Wenn der Kunde unzufrieden ist, kann er jederzeit die Bank wechseln.

Auch darum hat man sich darauf verständigt, alle 38 Tage ein neues Feature zu veröffentlichen. Hierzu zählte zum Beispiel die Unterstützung neuer Zahlungsanbieter oder die Erweiterung des Trading-Angebots. In der Zukunft soll die Entwicklungsgeschwindigkeit sogar noch weiter steigen. Dabei beschränkt sich die Innovationsfreudigkeit der Schweizer nicht bloß auf die Features der App. Als erster Dienstleister in der Finanzbranche bekommen Privatkunden bei Yuh endlich wieder Positivzinsen (0.5 %).

Wer sind die Kunden von Yuh?

Die Zahl der Nutzer wächst kontinuierlich an. Grund hierfür: Viele Menschen sind klassisches Banking leid und suchen nach einer modernen und frischen Alternative. Jeder dritte Neukunde konnte über Empfehlungen gewonnen werden, was ein Zeichen hoher Kundenzufriedenheit darstellt. Dabei nutzen sowohl Frauen (30 %) als auch Männer (60 %) die App – 30 % davon täglich. Insgesamt sind die Nutzer überdurchschnittlich engagiert, eröffnen Sparpläne (rund 89 %) und verwenden die Debitkarte (66 %). Kein Wunder also, dass die Macher von Yuh motiviert sind, die Entwicklung der App weiter voranzutreiben. «Wir haben noch lange nicht fertig … », lautet die Kampfansage der Schweizer Neo-Bank.

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