Sa. Okt 1st, 2022

Die Human Rights Foundation (HRF) hat einen Bitcoin Development Funds zur Unterstützung von Bitcoin-Projekten mit einem Volumen von 325.000 US-Dollar aufgelegt. Zu den geförderten Projekten gehören unter anderem auch Bildungsaktivitäten im Krypto-Bereich.

Am 6. September 2022 verkündete die Non-Profit-Organisation HRF im Rahmen einer Pressemitteilung, dass sie gewillt ist, Krypto-Projekte aus ihrem Bitcoin Development Fonds mit insgesamt 325.000 US-Dollar zu unterstützen. Damit verfolgt die Organisation die folgenden Ziele:

  • Förderung „zensurresistenter“ Spenden
  • Core-Entwicklungen
  • Open-Source-Selbstverwahrung
  • Chaumian E-Cash
  • Globale Bildung

Aufgeteilt wurde das Kapital auf acht Projekte, die sich unter anderem mit der Entwicklung von Bitcoin und/oder Open-Source-Anwendungen beschäftigen:

BTCPay erhielt mit 100’000 US-Dollar den Löwenanteil. HRF begründete die Zuwendung damit, dass es BTCPay ermöglicht, dass Aktivisten und Dissidenten unzensierbare Zahlungen, die nicht eingefroren werden können, global in Bitcoin empfangen oder auch leisten können.

Die russische Nachrichtenagentur Novaya Gazeta bekam ungefähr 25.000 US-Dollar. Dahinter verbirgt sich der Versuch, ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Kryptowährungen und Menschenrechten insbesondere im Kontext des Ukrainekrieges zu gewinnen.

 

Die Förderung von Bitcoin & Co. hat System

In den vergangenen zwei Jahren wurden über 1,5 Millionen US-Dollar zu einem großen Teil in BTC bereitgestellt. Insofern hat sich die gemeinnützige Human Rights Foundation im Krypto-Bereich durchaus zu einem Schwergewicht gemausert. Ihre Intension ist seit ihrer Gründung im Jahre 2005 der Kampf gegen die Tyrannei. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Organisation gern eng mit Aktivisten und Aktivistinnen zusammen.

Die Hinwendung zu den Krypto-Währungen hat trotz des damit verbundenen hohen Energieverbrauchs auch wirtschaftspolitische und juristische Gründe. Solange Bargeld kursiert, wird man Korruption und Steuerbetrug nicht wirklich die Stirn bieten können. Erst dann, wenn jede Zahlung für jedes Geschäft digital nachvollziehbar und kontrollierbar ist, können Staaten weitgehend davon ausgehen, dass Steuerhinterziehung der Vergangenheit angehören wird. Die Beträge, die den Regierungen dadurch jedes Jahr verloren gehen, sind immens.

Dass durch die Abschaffung des Bargeldes dem sogenannten „Kleinen Mann“ jegliche Bewegungsfreiheit in Sachen „Zuverdienst nebenbei“ genommen wird, wird allgemeinhin als „Kollateralschaden“ wohlwollend in Kauf genommen.

Immerhin bietet die Pseudonymität von Bitcoin ein Stück weit Privacy. Und wer wert auf Privatsphäre legt, kann immer noch digitale Währungen und Privacy Coins wie Monero oder ZCash nutzen. Trotzdem, komplette Anonymität gibt es im Internet nicht (mehr).

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