So. Aug 14th, 2022

Die globale Krypto-Plattform Coinbase und der US-amerikanische Veranstalter Bright Moments schliessen eine langfristige strategische Partnerschaft für die Verwahrung von digitaler Kunst. „Die Kooperation mit Bright Moments und die Eröffnung der Galerie in Berlin macht die spannende, neue Welt der digitalen NFT Kunst für alle zugänglich und zeigt eindrucksvoll wie Blockchain-Technologie diverse Industrien bereichern kann“, sagt Sascha Rangoonwala, Regional Director for DACH. Das erste gemeinsame Projekt in Europa war die von Bright Moments organisierte Ausstellung „NFT Art Berlin – A New Generation“. Seit Mitte Juli sind die digitalen Kunstwerke in der neu eröffneten Galerie Bright Moments in Berlin-Mitte dauerhaft zu sehen.

Als Plattform für die Verwahrung der NFTs (Non-Fungible Token) dient die webbasierte Coinbase Wallet. Mit Hilfe dieser Wallet – vereinfacht gesagt, ein elektronisches Portemonnaie – werden Krypto-Assets und eben auch NFTs gesendet, empfangen und verwahrt. Non-Fungible Token sind nicht-austauschbare Werte. Während etwa ein Euro gegen einen anderen Euro oder ein Bitcoin gegen einen anderen Bitcoin getauscht werden können, ist das bei NFTs nicht der Fall. Man kann zwar eine digitale Kopie erstellen, so wie man auch von der Mona Lisa eine Kopie malen kann, doch bleibt das Original eben einzigartig. Das NFT zeigt, was Kopie und was Original ist, so wie auch ein Kunstexperte erkennen kann, welche Mona Lisa die Echte und welche eine Fälschung ist. Was auf NFT-Marktplätzen gehandelt wird, sind dementsprechend auch nicht etwa die Bilder, sondern die Token – NFTs – „hinter“ den Bildern.

NFTs sind eine Art Schlüssel, die zum Zugang bestimmter Daten berechtigen. Während fungible – also vom Wert her austauschbare – Token wie Bitcoin oder Ether als Wertspeicher oder für das Bezahlen von Dienstleistungen auf der Blockchain genutzt werden, haben NFTs eine andere Funktion: Sie sollen die Einzigartigkeit und Urheberschaft digitaler Assets bestimmen. Zudem sind sie unveränderlich auf der Blockchain gespeichert, die Besitzverhältnisse der virtuellen Güter lassen sich immer transparent klären.

Die Ausstellung in Berlin ist das erste Bright Moments-Projekt auSSerhalb der USA und präsentiert eine Auswahl generativer und digitaler Kunstwerke sowie die der CryptoBerliner-Kollektion, dem nativen Token der Bright Moments Berlin DAO.

„Wir freuen uns, mit Coinbase einen Partner gefunden zu haben, der es Neueinsteigern und erfahrenen Kunstinteressenten ermöglicht, unkompliziert und sicher tokenisierte Kunst zu kaufen“

sagt Malte Rauch, European Partnerships Manager bei Bright Moments. Die gezeigten Arbeiten untersuchen abstrakte Kompositionen durch algorithmische Prozesse, greifen formalistische Themen der Kunst des 20. Jahrhunderts auf und stellen neue Lebensformen im Metaversum vor. Als Hommage an die generative Kunst konzipiert, will die Ausstellung sowohl deren Kontinuität mit der Kunstgeschichte als auch ihre radikale Neuheit aufzeigen. Die Gruppe der Künstler umfasst unter anderem Loren Bednar, Boreta, Jeff Davis oder auch Holger Lippmann. Alle Kunstwerke in der Ausstellung sind einem ERC-721-Token zugewiesen und auf der Ethereum Blockchain gespeichert. Sie befinden sich in der Schatzkammer der Bright Moments Berlin DAO.

Künftig werden in der Galerie Bright Moments Berlin wechselnde Ausstellungen von namhaften Digital-Künstlern präsentiert.

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