Mo. Sep 26th, 2022

Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. finden trotz der hohen Volatilität immer häufiger den Weg in die Portfolios privater Anleger. Man könnte fast meinen, dass Krypto von nun an als „Standardbaustein“ von Anlegern gesehen wird, die sich ein diversifiziertes Portfolio aufbauen möchten. Und das vielleicht nicht zu Unrecht.

Wer sich jedoch mit der Praxis zur Investition in Kryptowährungen auseinandersetzt, wird schnell einige kleine Hindernisse wahrnehmen. Ganz so einfach ist es auf den ersten Blick nämlich gar nicht, in Coins wie Bitcoin, Ethereum, Cardano und andere Kryptowährungen zu investieren.

Bitcoin und Kryptowährungen bei klassischen Banken?

Viele Anleger haben bereits Konten und Depots bei klassischen Banken und Sparkassen.

Da mag sich einer denken „Neues Depot eröffnen? Nein Danke! Ich möchte bei meiner Hausbank investieren“.

Dass dieser Wunsch mit der Realität zum aktuellen Zeitpunkt nicht vereinbar ist, wird spätestens nach der Anfrage an die Bank ersichtlich. Klassische Banken bieten den Kauf von Kryptowährungen gar nicht an – vor allem nicht die direkte Investition in Kryptowährungen.

Bei der DKB lässt sich Bitcoin nur indirekt kaufen, dafür kann man jedoch Zertifikate handeln, um „über Umwege“ an der Wertentwicklung partizipieren zu können.

Für den ein oder anderen Anleger mag das als Lösung ausreichend sein, für viele Anleger ist es das jedoch nicht.
Bei einigen Neobrokern kann man nicht nur über Zertifikate in Kryptowährungen investieren, sondern hat beim Kauf über diese
Plattformen tatsächlich „echte Coins“ im Portfolio. Trotzdem gibt es auch hier entscheidende Einschränkungen.

Neobroker wie Trade Republic bieten häufig keine eigene Wallet an, weshalb der Transfer von Kryptowährungen im Regelfall gar nicht oder nur über Umwege möglich ist. Schade für Anleger!
Vor allem Krypto-Fanatiker kommen hier nicht auf ihre Kosten und müssen sich nach anderen Lösungen umschauen.

Krypto-Angebot ist überschaubar

Zwar gibt es einige interessante Anbieter für den Kauf von Bitcoin, Ethereum und Co. – im deutschsprachigen Raum sieht es jedoch (mit ein paar Ausnahmen) eher schwierig aus, wenn man grössere Ansprüche beim Kauf von Kryptowährungen hat.
Aber wie geht es hier weiter? Welche Entwicklungen werden folgen?
Das dürfte entscheidend von der weiteren Entwicklung im Krypto-Space abhängen.
Einerseits sind die zukünftigen Kursverläufe häufig ein Indikator für die Priorität von Kryptowährungen bei Anbietern wie Banken und Brokern. Andererseits ist die Bewegung des gesamten Marktes (Start-Ups, Finanzierungen, …) ein weiterer interessanter Faktor, der die Entwicklungen beeinflussen wird.

Zukünftige Entwicklung entscheidend für Anbieter und Anleger

Wie es hier also weitergehen wird, lässt sich nicht abschließend beurteilen. Festhalten lässt sich jedoch, dass es kaum denkbar ist, dass Kryptowährungen sich gänzlich aus dem Leben von Anlegern verabschieden werden.

Viele Experten sprechen davon, dass sich einige Coins bereits zu stark etabliert haben, um eine derartige negative Entwicklung als realistisch anzusehen.

Trotzdem: Die Investition in Kryptowährungen ist riskant und von hoher Volatilität geprägt.

Wer sich hier gut aufstellt und auf eine gewisse Diversifikation achten, könnte trotzdem die Chance haben, von einem interessanten Markt mit großen Wachstumspotenzialen zu profitieren – welche sich für Anleger (hoffentlich) in starken Kursentwicklungen manifestieren werden.

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