Mo. Mai 16th, 2022

Nicht erst seit dem Jahr 2008 – sozusagen der „Erfindung“ des Bitcoin – sind dieser und andere Kryptowährungen in aller Munde. Wer hätte schon vor zehn Jahren gedacht, dass ein Bitcoin mal mehr als 40000 US-Dollar wert ist? Früher oft belächelt, haben sich die Coins längst in der Gesellschaft etabliert. Sogar als Zahlungsmittel, wie der Staat El Salvador eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mitunter bieten auch Casinos Bitcoin als Zahlungsmittel an, wie das Schweizer Casino Casino777, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Doch worauf kommt es an und welche Aspekte gilt es für Kunden zu beachten?

1. Schritt 1 – Bitcoin kaufen, und zwar möglichst sicher und seriös!

Bevor der Account im Casino mit Bitcoin aufgeladen wird, muss dieser natürlich zunächst gekauft werden. In den Jahren 2017 und 2021 erreichte der Coin ungeahnte Höhen und sogar die Presse berichtete zu diesem Thema. Allerdings ist der Preis genauso schnell gefallen, wie er gestiegen war. Das liegt daran, dass der Bitcoin leider immer noch ein Spekulationsobjekt für die meisten Kunden ist. Dabei könnten dezentrale Systeme in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Frei vom Einfluss gewisser Regierungen und Finanzinstitute.

Im Grunde ist der Bitcoin für Casinos kaufen recht einfach, das ist selbstverständlich auch für alle Schweizer problemlos möglich. Es existieren zahlreiche Börsen und Marktplätze, bei denen Kurse in Echtzeit gehandelt werden. Ein Angebot wird schließlich immer von der Nachfrage beeinflusst. Derzeit bewegt sich der Bitcoin stabil in der 30000 bis 40000 Euro-Zone. In jedem Fall eine massive Wertsteigerung, die ihresgleichen sucht.

Vor zwei Jahren kostete ein Bitcoin noch um die 8000 US-Dollar. Bevor Bitcoin gekauft wird, benötigen Kunden eine Wallet. Das ist die digitale „Geldbörse“ zur Aufbewahrung von Kryptowährungen. Allerdings stehen hier die Kunden vor der Qual der Wahl. Von der Hardware-Wallet bis zur mobilen App ist alles möglich. Mit Vor- und Nachteilen. Aber dazu später mehr.
Um Bitcoin zu kaufen, müssen sich Kunden auf bestimmten Plattformen registrieren und auch verifizieren. In jedem Fall gilt es darauf zu achten, dass diese Börsen auch zertifiziert sind. Die etablierten Plattformen haben einen guten Ruf und existieren bereits seit vielen Jahren, um Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen.

Tipp: Auf den Servern der Plattform niemals hohe Beträge lassen. Nach dem Kauf direkt in die eigene Wallet übertragen. Es besteht immer die Gefahr, dass Hacker versuchen die Plattformen zu bestehlen. Bestes Beispiel hierfür ist die ehemalige Börse Mt. Gox, die im Jahr 2014 gehackt wurde und zahlreiche Bitcoins gestohlen wurden. Der heutige Wert der verloren gegangen Bitcoin ist schier unermesslich.

2. Das sind die Vor- und Nachteile der Wallets im Detail

Wie bereits erwähnt, ist die Wallet eine Art Brieftasche, die als Wertespeicher für Bitcoin dient. Allerdings muss erwähnt werden, dass nicht die realen Bitcoins sich in der Wallet befinden, sondern Private Keys und Public Keys. Die Kryptowährung ist dezentral und „Besitztümer“ werden im Bitcoin Netzwerk vermerkt und von Millionen Kunden validiert. Die digitale Geldbörse – die Wallet – interagiert mit dem Bitcoin-Netzwerk. Im Grunde ist die Wallet das Bindeglied zwischen Bitcoin-Marktplatz und dem Online-Casino, welches Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert. Jeder, der Bitcoin kauft und transferiert, benutzt eine Bitcoin-Adresse. Eine recht lange, kryptische Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Viele Kunden nutzen sogenannte Online-Wallets. Aber diese sind eher mit Vorsicht zu genießen. Weil Drittanbieter als Bindeglied fungieren. Was passiert, wenn Hacker diese Services angreifen? Im schlimmsten Fall sind die Coins verschwunden. Zwar ist der Aufwand hier am geringsten, aber gleichzeitig die Gefahr am höchsten.

Bei den aktuellen Werten von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, sind solche Anbieter natürlich ein interessantes Ziel. Eine mobile Wallet ist für kleinere Transaktionen vollkommen in Ordnung. Doch sollten wirklich keine größeren Beträge auf diesen Wallets angehäuft werden. Um schnell 100 Euro ins Online-Casino einzuzahlen und dergleichen, in jedem Fall empfehlenswert. Das Handling ist TOP und auch unerfahrene Kunden kommen mit Apps gut zurecht. Interessant sind Desktopanwendungen wie die „Bitcoin-Full-Node“. Hier werden Kunden gleich zum Teil des Netzwerkes und bilden auf dem eigenen Computer die komplette Blockchain ab.

Für diejenigen die kein Problem damit haben ihren PC den ganzen Tag laufen zu lassen ist dies eventuell eine Option. Jeder verfügt über die volle Kontrolle seiner Bitcoin und ergänzt das Netzwerk zusätzlich mit Rechenpower und Validierungen. Für absolute Einsteiger, die investieren wollen und gleichzeitig Casino mit Bitcoin spielen wollen, empfiehlt sich die klassische Hardware-Wallet. Also eine Art USB-Stick, auf dem die Keys der Kryptowährungen gespeichert werden. Sobald diese nicht mit dem Internet verbunden sind, haben Hacker keine Chance. Auch die Bedienbarkeit hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Hersteller haben hier die Zeichen der Zeit erkannt.

3. Vorteile und Nachteile von Bitcoin als Zahlungsmittel für Online-Casinos

Nach der Findung einer passenden Börse und der Erstellung einer möglichst sicheren Wallet, kann es auch schon losgehen. Die Online-Casinos leiten den Kunden im Prozess Schritt für Schritt durch das Menü, um Bitcoin einzuzahlen und die Gewinne natürlich auf die Wallet auszuzahlen. Leider akzeptieren immer noch recht wenige Anbieter den berüchtigten und berühmten Bitcoin als Zahlungsmittel.

Zukünftig bzw. mittelfristig ist schwer davon auszugehen, dass sich das ändert. Die Menschen haben es satt, von den etablierten Finanzsystemen hinters Licht geführt zu werden. Eine „Gelddruckmaschine“ wie bei den Notenbanken gibt es beim Bitcoin nicht. Weil die Anzahl auf exakt 21 Millionen begrenzt ist. Damit dient der Coin mittelfristig als hervorragender Wertespeicher.

Nachteilig zu erwähnen sind die Schwankungen des Wertes. Einige Prozentpunkte gehen bereits verloren, sofern negative News auftauchen. Zudem besteht – eben aufgrund des aktuell hohen Preises (im Vergleich zu den vergangenen Jahren) – ein hohes Interesse der Hacker. Beim Thema Wallet und Transaktionen sollten die Kunden demzufolge sehr behutsam umgehen. Zudem muss immer eine Börse oder ein Marktplatz gefunden werden, was eine Registrierung mit sich bringt. Äußerst vorteilhaft sind die anonymen Zahlungen.

Hinter einer Bitcoin Adresse steht kein Name, sondern eine komplexe Anordnung aus Zahlen und Buchstaben. Zudem ist der Bitcoin sicher vor einer Inflation. Warum? Da es nur eine maximal begrenzte Anzahl gibt, ist eine Inflation ausgeschlossen. Diese Anzahl muss erst noch per Mining erzeugt werden, aber dann ist Schluss. Weiterhin existiert keine Überwachung oder Steuerung durch Banken. Der Bitcoin ist vollkommen dezentral und unabhängig von bisherigen Finanzinstrumenten.

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