Mo. Mai 16th, 2022

Im Verlauf des letzten Jahres sind die Strompreise drastisch angestiegen und erreichten Ende 2021 ein rekord-hohes Niveau. Die eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom sprach Ende Februar von einem «historischen einmaligen Preisanstieg». «Die Unsicherheit ist riesig, das drückt die Preise in die Höhe» gemäss Matthias Geissbühler, Investment-Chef von Raiffeisen Schweiz im Interview mit 20Minuten.

«Insbesondere die Energiekosten dürften weiter steigen, was höhere Strom-, Benzin- und Heizkosten zur Folge haben wird.»

Im Zuge des Kriegsausbruchs im Februar 2022 in der Ukraine sind die Strompreise in den vergangenen Wochen nochmals stark gestiegen. Insbesondere sorgte die Eskalation der Krise für eine wahre Preisrallye, wie man dem wöchentlichen Marktbericht auch der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) entnehmen kann. Konkret stiegen die Preise seit Januar 2022 für den April um mehr als 31 Prozent auf über 251 Euro/MWh. Das Frontquartal handelte bei etwas mehr als 237 Euro/MWh und konnte somit um fast 32 Prozent zulegen.

Strompreisentwicklung Jahreskontrakte CH seit April 2021 am Terminmarkt avg. rund >+250 % seit September 2021 – Quelle: elcom admin
Strompreisentwicklung Jahreskontrakte CH seit April 2021 am Terminmarkt avg. rund >+250 % seit September 2021 – Quelle: elcom admin

Angesichts der Unsicherheit über künftige Lieferungen aus Russland haben die Kohlepreise ebenfalls sehr stark angezogen. So verzeichnete Kohle laut Angaben der Elcom einen Preissprung von 31,79 Prozent auf 151,45 US-Dollar/Tonne. Auch die Gaspreise stiegen mit einem Plus von 18,60 Prozent auf 62,16 Euro/MWh stark an. „Für die Gasversorgung gilt die gleiche Unsicherheit“ so die Elcom.

Info: Jeweils bis Ende August müssen die neuen Stromtarife für’s kommende Jahr kommuniziert werden. Werden dann die Elektrizitätswerke die Preiserhöhungen 1:1 an die Konsumenten weitergeben?

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Strompreisentwicklung seit Januar 2021 am Spottmarkt: avg. rund >+500 % seit September 2021 Quelle: energate
Strompreisentwicklung seit Januar 2021 am Spottmarkt: avg. rund >+500 % seit September 2021
Quelle: energate

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