Di. Dez 6th, 2022

Der aktuelle Krieg in der Ukraine bringt das Thema Cyber War aktueller denn je in den Fokus, zeigt auf, dass Cyber Security immer zentraler wird. Mehr denn je stehen Cyberbedrohungen im Mittelpunkt des Interesses von Entscheidungsträgern der Regierung, Unternehmensleitern, Experten, Technologie- und IT-Sicherheitsverantwortlichen und Ausstellern, die sich nächste Woche im Forum Fribourg treffen werden. Unter den Teilnehmern befinden sich auch zahlreiche ausländische Delegationen.

Der Konflikt, der sich heute in Europa abspielt, zeigt, in welchem Ausmass die Cyberwelt zu einer universellen, allgegenwärtigen fünften Dimension geworden ist, die zu wirtschaftlichen und kulturellen Werten beiträgt. Zu den Risiken der Cyberkriminalität kommen die Risiken eines Cyberkriegs hinzu. Wie auch immer die Bedrohung aussieht, sie zwingt die Verantwortlichen, das Schutzniveau der Systeme und Infrastrukturen zu überdenken und anzuheben.

Internationale Beachtung und Ausstrahlung

Das Programm der Swiss Cyber Security Days zielt darauf ab, die Dringlichkeiten und Prioritäten anzusprechen, die für die digitale Zukunft des Landes und der Gesellschaft allgemeint notwendig sind. Die aussergewöhnliche Präsenz von mehr als 40 Vertretern von nationalen und ausländischen Delegationen sowie Botschaften in der Schweiz im Publikum der SCSD und an der Eröffnungsfeier ist ein klares Statement zur globalen Problematik. Im Global Cybersecurity Index 2020 der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) belegt die Schweiz den 42. Platz von 182 bewerteten Ländern, was den Schutz vor Cybersicherheitslücken angeht.

Exklusive Referate und Diskussionen

Unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Ueli Maurer, dessen Departement auch das Nationale Cybersicherheitszentrum (NCSC) beaufsichtigt, stehen bei den SCSD über 100 Partnerorganisationen und Referenten auf dem zweitägigen Programm, darunter: Das World Economic Forum, Digital Trust, innoSuisse oder das Cyber Peace Institute, Divisionär Alain Vuitel führt als Projektleiter das Projekt Kommando Cyber der Armee und Florian Schütz ist Delegierter des Bundes für Cyber-Sicherheit.

Zudem referieren und diskutieren weitere Expertinnen und Spezialisten wie Arne Schönbohm Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (Deutschland), Nathalie Mombelli, Microsoft, Carlos Arglebe, Siemens, Maya Bundt, Swiss RE, Nicolas Mayencourt, Dreamlab Technologies, die Unternehmer und Nationalräte Doris Fiala und Nationalrat Gerhard Andrey, Prof. Dr. Marc K. Peter Professor, Leiter Kompetenzzentrum Digitale Transformation an der FHNW, Franck Calcavecchia HUG Genf und viele weitere.

Diesjährige Ausgabe wartet mit drei attraktiven Neuigkeiten auf Das SCION Projekt der ETH wird zum ersten Mal am Donnerstag, 7. April der Öffentlichkeit präsentiert. Die sichere Internet-Architektur SCION bietet erhöhte Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistung.

Das Projekt SCI-ED ermöglicht eine sichere und hochverfügbare Kommunikation zwischen Institutionen des ETH-Bereichs und Partnern. Das Projekt wird präsentiert von Adrian Perrig, ETH / SCION, Martin Bosshardt, Anapaya, Florian Schütz, NCSC, August Benz, SBA, Urs Fischer HIN, Stefan Berg, Swisscom und Robert Wigger, Sunrise Impulse.

Ein weiteres Highlight ist das Podium am Donnerstag, 7. April Nachmittags an welchem diskutiert wird welches die künftigen Herausforderungen in der Raumfahrtindustrie sind. Es diskutieren mit Alois Zwinggi (WEF): Daniel Neuenschwander, der Director of Space Transportation der ESA und Jean Marc Rickli, Head of Global and Emerging Risks des Geneva Centre for Security Policy.

Zum ersten Mal ist der Eintritt kostenlos für den Besuch der Ausstellung sowie den Besuch der best Practices Tracks (20 Referate pro Tag).
Die Öffnungszeiten sind jeweils von 09.00 – 18.00 Uhr. Am Mittwoch, 6. April findet anschliessend die Fribourg Night statt.

Die Veranstaltung findet dieses Jahr wieder als Präsenzveranstaltung im Forum Fribourg statt. Das vollständige Programm ist unter www.swisscybersecuritydays.ch zu finden.

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