Mi. Jul 6th, 2022

250’000 Gaming-Communitys mit beinahe 19 Millionen registrierten Gamern: Die Enjin-Plattform kombiniert Online-Games mit dezentralen Technologien und zielt mithilfe des nativen Enjin Coins (ENJ) darauf ab, Nutzern die ultimative NFT-Erfahrung in der Spieleindustrie zu bieten. Wird ENJ den Gamingraum langfristig revolutionieren? Lies weiter und find’s heraus.

Enjin im Überblick

Enjin wurde 2009 als ganz normale Gaming-Community-Plattform gegründet und ist erst seit ihrem ICO im Jahr 2017 im Kryptoraum. Das Projekt stellt Spieleentwicklern eine breite Palette an Entwicklungsservices zur Verfügung, um ihnen so dezentrales Gaming schmackhaft zu machen. Einer der Gründer von Enjin, Witek Radomski, stand hinter dem Vorschlag und der Implementierung eines neuen ERC-Tokenstandards, ERC1155, dessen Hauptaugenmerk auf Multitoken-Management und Transaktionen lag. Doch dazu später mehr. Enjin stellt sich Besuchern seiner Webseite folgendermaßen vor:

Hey. Wir sind Enjin. Wir entwickeln ein Produktökosystem, mit dessen Hilfe fortschrittliche, virtuelle und auf der Blockchain-Technologie basierende Wirtschaftssysteme erschaffen werden können.

An dieser Stelle sehen wir uns zunächst Enjins Krypto-ID an:

Neue Anwendungsfälle für NFTs

Jeder Token hat eine bestimmte Funktion oder einen ihm zugeschriebenen Wert, wie etwa die digitale Repräsentierung eines Assets. Er kann “fungibel” (und damit mit einem Coin derselben Art ausgetauscht werden, wie Fiat-Banknoten) oder “nicht fungibel” sein.

Ein “nicht fungibler” Token (kurz NFT) ist ein einzigartiges digitales Asset, das nicht einfach gegen ein anderes ausgetauscht werden kann. Assets wie digitale Kunstwerke, Musikrechte oder Sport-Sammlerstücke können tokenisiert werden, um Eigentumsrechte digital zu repräsentieren. Rechte und Verpflichtungen, die mit diesem Eigentum verbunden sind, werden dabei auf einen NFT zu übertragen.

Aber was ist ein NFT einmalig? Ganz einfach: die Eigentumsrechte sind verifiziert und über Smart Contracts mit alphanumerische Zeichen im Assetcode implementiert.

Sammeln von in-Game-Gegenständen

Stell dir Folgendes vor: Ein Spieler kauft ein einzigartiges Schwert, also einen in-Game-Gegenstand, der nun nur ihm gehört und auch nur von ihm in verschiedenen Spielen verwendet oder an andere Spieler verkauft werden kann. Dieses Schwert wurde von einem anderen Spieler als NFT erstellt, wofür dieser ENJ-Coins erhielt.

Mit ihrer Enjin-Wallet können Nutzer ihre NFT-Sammlerstücke verwalten, anbieten und speichern; digitales Sammeln reift immer mehr zum Hype heran und Enjin ist dafür bereits die Plattform der Wahl für viele Nutzer, da Enjin für die Erstellung, Verteilung, Implementierung und für das Traden von tokenisierten Assets über eine breite Palette von Branchen hinweg verwendet werden kann.

Eigene Projekte erstellen

Die Enjin-Plattform bietet alle Grundsteine, die du für die Erstellung deiner eigenen Blockchain-basierten Produkte benötigst: Tools, Strukturen, Wallets und einen Handelsplatz. Dabei ist ganz egal, ob du ein Gamer, Developer oder keines von beidem bist – es ist nicht notwendig, über Coding-Skills zu verfügen.

Es ist ganz einfach: installiere deine Wallet, erstelle ein Konto auf der Plattform, nutze die API, um deine Produkte in dein eigenes Projekt zu integrieren und schau bei den Projekten anderer vorbei.

Gegenstände mit ENJ kaufen und verkaufen

Innerhalb nur weniger Sekunden werden ununterbrochen hunderte und tausende in-Game-Gegenstände verwendet bzw. auf dem Enjin Marketplace ge- und verkauft. Und genau hier kommt der bereits erwähnte ERC1155-Token-Standard ins Spiel.

Dank dieses Standards können Spieler beliebig viele ihrer (nicht fungiblen) Gegenstände an mehrere Empfänger im Zuge einer einzigen Transaktion verschicken. Das bedeutet, dass nicht länger für jeden Gegenstand ein entsprechender Smart Contract inklusive Transaktion (wie es mit dem ERC721-Standard noch der Fall war) aufgesetzt werden muss. Die Registrierung fungibler Token ist ebenfalls möglich.

Das ERC1155-Feature ist für Enjin von zentraler Wichtigkeit, da das native Zahlungsmittel des Netzwerks, der Enjin-Coin (ENJ), ein fungibler ERC20-Token ist. Jeder NFT beinhaltet ENJ als Minting-Ressource; die notwendige Menge wird im Zuge des Erstellungsprozesses geschürft und ein bestimmter Deckungswert wird im NFT gespeichert.

Das bedeutet auch, dass die entsprechende Menge an ENJ aus dem Umlauf genommen wird und damit der Wert des ENJ-Coins gesteigert wird. Wenn Nutzer ein Objekt auflösen möchten, können sie dieses mithilfe ihrer Enjin-Wallet “schmelzen” und den im Asset gespeicherten ENJ-Wert zurückerhalten.

Keine Autobahn, sondern eine NFT-Bahn!

Das Enjin-Projekt arbeitet schon seit geraumer Zeit an der Entwicklung der Efinity Parachain, einer auf Polkadot-Relay-Chain-Validatoren laufenden Blockchain, die ausschließlich für den NFT-Verkehr bestimmt ist. Dadurch sollen die Nutzererfahrung verbessert und NFT-Transaktionen zu überschaubaren Gebühren ermöglicht werden. Der Efinity-Token (EFI) ist der native Token von Efinity und wird verwendet, um Transaktionsgebühren zu zahlen, Liquidität zu finanzieren, an Governance-Votings teilzunehmen und Netzwerkteilnehmer zu belohnen.

So beginnst du mit deiner Recherche

Bevor du in ein Asset investierst, solltest du, wie immer, einige Dinge beachten:

  • Keine Recherche, kein Investment. Ein guter Startpunkt für deine Recherche ist die offizielle Webseite eines Projekts, in unserem Falle also Enjin.io.
  • Investments bergen neben der Chance auf Erträge auch Risiken. Mach dich mit den Anlagerisiken vertraut und setze sie in Relation mit jeglichen potenziellen Profiten, die du mit deiner Investmentstrategie generieren könntest.
  • Überlege, wie das Asset in Bezug auf Diversifizierung in dein privates Investmentportfolio passen würde.

So investierst du in ENJ

Auf Bitpanda kannst du rund um die Uhr in über 1.000 Assets, darunter auch in Kryptowährungen wie ENJ, Krypto-Indizes, Edelmetalle und viele weitere ab nur 1 € und mit Bitpanda Savings sogar automatisch investieren.

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