Sa. Dez 10th, 2022

Die Bedeutung der Kryptowährungen wächst in unserer heutigen Zeit rasant an. Das Thema selbst ist seit nunmehr einigen Jahren präsent und sorgt in aller Regelmässigkeit für Aufmerksamkeit. Die Kurse steigen mit Blick auf die Jahresbilanzen an, auch wenn die enorm hohe Volatilität abschreckend wirkt und innerhalb kurzer Zeit starke Wertveränderungen entstehen können. Nichtsdestotrotz sind Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. beliebter denn je. Waren sie vor fünf Jahren noch eine eher unbekannte Nische am Finanzmarkt, haben mittlerweile auch die meisten Otto Normalverbraucher von den digitalen Geldern und ihren Funktionen gehört.

Bitcoin Suisse als Pionier

Auch in der Schweiz, als besonders modernes und fortschrittliches Land, tut sich einiges auf dem Kryptomarkt. Ein Player, der dabei grosse Bedeutung hat, ist die Bitcoin Suisse, einer der ältesten Krypto-Finanzdienstleister der Schweiz. Bereits 2013 wurde das Unternehmen in Zug gegründet und damit nur vier Jahre nach dem Erscheinen der ersten Kryptowährung Bitcoin. Die Region, die sich heute gerne als Krypto-Valley bezeichnet, ist bekannt für das Fördern von Start-ups, die sich eben jener Thematik widmen.

Die Bitcoin Suisse Gründer Arthur Vayloyan und Niklas Nikolajsen erkannten früh das Potenzial der digitalen Währungen und ausserdem die bestehende Marktlücke im europäischen Raum. Dementsprechend brachten sie schon kurz nach der Unternehmensgründung frischen Wind in die Szene. Anfangs waren es physische Automaten, die sie aufstellten, an denen das Abheben von Bitcoin ebenso leicht funktioniert, wie ein herkömmlicher Geldautomat. Auch verschiedenen Verbänden für Qualität, Sicherheit und Regulation trat Bitcoin Suisse bei, was sie zum ersten Mitglied machte, das sich rein auf Krypto-Assets fokussiert. Das Schweizer Unternehmen kann also durchaus als Pionier verstanden werden, was die Entwicklung von Kryptowährungen angeht – speziell in der Schweiz.

Kooperationen treiben die Entwicklung voran

In Kooperation mit weiteren Finanzinstituten und Stadtverwaltungen, war ihr Ziel, das Thema Krypto für die breite Masse zugänglicher zu machen. So auch im Jahr 2017, in Zusammenarbeit mit der Falcon Private Bank, die sich der Frage annahmen, wie Bitcoin kaufen in der Schweiz gut umgesetzt werden kann. Kunden der Falcon Private Bank wurde es folglich ermöglicht, in die digitalen Gelder zu investieren. Im November legte die Bitcoin Suisse einen weiteren wichtigen Grundstein in der Schweiz, indem sie mit weiteren Unternehmen die Swiss Blockchain Federation gründeten. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, relevante Akteure zu vernetzen und gleichzeitig Blockchain-basierte Anwendungen und Tätigkeiten zu fördern. Bitcoin Suisse Gründer Vayloyan fungiert mittlerweile bei der Vereinigung im Verwaltungsrat.

Auch die Kooperation mit Worldline, einem Dienstleister für Zahlungsverkehr im Internet, die 2019 eingegangen wurde, war ein entscheidender Schritt zu mehr Alltagstauglichkeit der Kryptowährungen. Gemeinsam stellte man stationären Geschäften und Händlern im Netz Lösungen vor, um Krypto-Zahlungen in ihr System zu integrieren. Das Resultat wurde im vergangenen Jahr als WL Crypto Payments offiziell vorgestellt.

2020 entschied die Gemeinde Zermatt, dass Bürger künftig ihre Steuern mit Bitcoin begleichen können. Voraussetzungen war hier die Verwendung der Dienste der Bitcoin Suisse, die ihre Bedeutung in der Schweizer Kryptowelt damit nachhaltig unterstrich. Auch eine Krankenkasse hierzulande hat diese Zahlungsmethode mit Hilfe der Krypto-Bank implementiert.

Mittlerweile hat sich Bitcoin Suisse zu einem der wichtigsten Player im Krypto-Bereich entwickelt. Neben den vielen Kooperationen und dem Vorantreiben der Alltagstauglichkeit von virtuellen Währungen, bieten sie ihren Kunden natürlich auch den Handel und die Aufbewahrung an. Ausserdem offerieren sie weitere Dienstleistungen in den Bereichen Initial Coin Offering (ICO) und Staking.

Zukunftspläne der Bitcoin Suisse

Inzwischen sind neben der Filiale in Zug noch weitere Standorte mit Vaduz in Liechtenstein und Kopenhagen dazugekommen, die für ihre Kunden Kryptogelder im Wert von über 5 Milliarden Schweizer Franken verwalten. Bitcoin Suisse war Initiator und Katalysator für die Entwicklungen der Kryptowährung in der Schweiz und Europa. Der Fokus für dieses Jahr soll auf Abstimmungen bezüglich des Geschäftsmodells, der Strategie und Regulierung liegen. Ausserdem möchte man die internationale Expansion und die Institutionalisierung von Krypto-Finanzdienstleistungen weiter vorantreiben. Auch ein Führungswechsel steht der Bitcoin Suisse bevor. Auf Vayloyan folgt Dr. Dirk Klee am 1. April 2022 als CEO. Dieser kam von Barclays UK als CEO für Wealth Management und Investments.

Ihre Wichtigkeit für die Schweiz als Krypto-Standort wird die Bitcoin Suisse weiterhin untermauern. Welche Meilensteine in diesem Jahr warten, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.

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