Mi. Nov 30th, 2022

Der Krypto-Markt ist durch seine erst kurze Geschichte eine noch sehr innovative Bewegung. Viele sind sich heute bereits sicher: Die Bitcoin und Blockchain-Industrie wird uns auch in Zukunft noch aktiv begleiten und unser Leben stark verändern. Betrachten wir die Vergangenheit der Kryptowährungen, so sind alle vier Jahre bestimmte Zyklen zu erkennen. Aktuell scheinen Bitcoin und die Altcoins abzustürzen. Doch ist es das Ende für Hodler? Vor Allem für Anfänger erklären wir, worauf es in einem Bärenmarkt zu achten gilt.

Wie kommt es zu einem Bärenmarkt?

Vor allem wenn sehr viele Entwicklungen in einem bestimmten Bereich auf den Markt kommen, sind starke Hypes möglich. In der noch jungen Krypto-Welt kommt es immer wieder in bestimmten Bereichen zu Innovationen, weshalb dort viele verschiedene Produkte auf den Markt kommen. Wenn dann das Marketing der einzelnen Firmen startet, scheint die gesamte Krypto-Welt nur noch eines zu kennen: Den Hype der jeweiligen Innovation.

Dabei verlieren Anfänger oft viel Geld beim Kauf solcher Sparten-Coins. Denn häufig sind dahinter Betrüger, die nur das Geld der Anleger aus den Taschen ziehen möchten. Einer aktuellen Studie zur Folge, haben über 10% aller NFT Projekte betrügerische Absichten, wie Krypto Guru berichtete. Der NFT Markt war vor allem im letzten Bullrun enorm gewachsen, was solche Probleme hervorkommen lässt.

Innovation nicht immer gleich gut

Dabei sind die vielen Kryptowährungen, die täglich auf den Markt kommen, meistens nicht immer gut für einen Kauf geeignet. Denn viele bilden einfach nur einen Versuch, eine bestimmte Entwicklung als Produkt abzubilden. Häufig nur um schnell viele Nutzer in den Markt zu ziehen, um die Gründer zu bereichern.

Zumal können die meisten Innovationen – sollten sie sich in Zukunft als legitim erweisen – über Sidechain-Anwendungen auf den größten Kryptowährungen aufgebaut werden. Dabei ist dieser Faktor sehr wichtig, denn die größte und älteste Kryptowährung wie Bitcoin besitzt sehr viel Vertrauen in das Netzwerk. Daher sind bereits heute Nebenanwendungen auf Bitcoin möglich, die über das einfache Zahlungsnetzwerk hinausgehen.

Auch hier ist allerdings die Gefahr, dass Entwickler durch die Bereitstellung einer gewissen Sidechain-Anwendung profit schlagen möchten. Die meisten dieser Projekte gehen dann im Laufe des Bärenmarktes pleite.

Auch viele betrügerischen Projekte sind auf kleineren Börsen handelbar. Diese wurden dann für das Listing der Coins bezahlt und möchten hier wiederum dem Nutzer sein Geld abziehen.

Zyklus bei Bitcoin entscheidend

Die Gefahr eines Invests in eine kleine und innovativ geleitete Kryptowährung kann demnach ein hohes Risiko darstellen. Daher sollte – vor allem in einem Bärenmarkt – der Anteil an Bitcoin im Portfolio nicht unterschätzt werden. Auch der Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung.

Alle vier Jahre halbiert sich die Ausschüttung, welche für das Finden eines neuen Bitcoin-Blocks, belohnt wird. Das hat einen starken Einfluss auf das Netzwerk. Denn da Bitcoin das grösste Netzwerk ist, sind auch die Anleger stark darin investiert. Sollte also der Bitcoin im Kurs eine Veränderung aufzeigen, so hat das Einfluss auf alle anderen Kryptowährungen.

Diese Tatsache ist für Anfänger im Bärenmarkt von entscheidender Bedeutung. Denn fällt der Bitcoin, kann auch schnell ein Altcoin noch deutlich stärker Fallen. Denn ein Kursverlust ist für viele mit einem Vertrauensverlust gleichzusetzen. Bei kleineren Kryptowährungen, die hier zusätzlich weniger Vertrauen in das Netzwerk aufweisen, ist dieser Fall noch deutlich stärker.

Mit Trading Kapital schützen

Neben einer grundsätzlich sinnvollen Struktur durch Diversifikation mit Bitcoin, können starke Kurseinbrüche bei den kleineren Altcoins durch Trading abgefangen werden. Um erfolgreich zu traden, müssen viele verschiedene Punkte beachtet werden. Erstmal sollte verschiedenste Literatur zu dem Thema gelesen werden, um Fachbegriffe und Fremdwörter besser zuordnen zu können. Durch diesen Einblick bekommt man bereits so ein anderes Bild auf einen Chart. Denn wo vorher nur eine Linie mit verschiedenen Bewegungen war, sind jetzt klare Definitionen zu machen.

Sobald die erste Literatur zum Thema studiert wurde, kann es an die Praxis gehen. Dabei ist sehr wichtig, nur mit einem kleinen Teil deines Portfolios zu starten. Denn solltest Du noch nie vorher professionell getradet haben, dann läuft jetzt alles nach dem try and error Prinzip. Setze also weniger als 1% deines Portfolios und teste Dich mit einem ersten Trade heran.

Oftmals ist der erste Trade nicht erfolgreich. Doch auch falls Du Erfolg gehabt haben solltest, achte immer darauf, dass auch bei professionellen Tradern über 20% der Trades negativ ausfallen. Im Prinzip geht es darum, auf Dauer einen positiven Durchschnitt zu halten. Daher ist am Anfang das Ausprobieren und feststellen von eigenen Erfahrungen sehr wichtig.

Daher ist ein gesunder Anteil von Bitcoin im Portfolio essentiell, um einen Bärenmarkt ohne grosse Verluste zu überstehen. Doch auch hierbei können Anleger einen zusätzlichen Vorteil erreichen: Durch das Trading. Um deine Einlage zu schützen ist dies ebenfalls ein sehr wichtiges Instrument, um richtig handeln zu können.

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