So. Jun 26th, 2022

Der Bitcoin-Preis fällt unter die magische Grenze von 42’000 US-Dollar. Steht ein schwarzer Januar bevor? Gemäss Analysten sollte es eigentlich bald nach oben gehen, was den Bitcoin-Kurs betrifft. Die Grundberichterstattung sowie die Wirtschaft ist generell positiv zum Thema Bitcoin eingestellt. Trotzdem, der entscheidende Impuls, welcher den Bitcoin-Markt endlich wieder in die andere Richtung dreht, blieb bis jetzt aus.

Wie wird der Bitcoin-Peis berechnet?

Wie wird der Bitcoin-Kurs eigentlich berechnet? Diese Frage haben sich sicher schon viele gestellt. Daher hier eine kurze Erläuterung:

Der Bitcoin-Kurs wird nicht berechnet, sondern entsteht durch Angebot und Nachfrage. Dank der dezentralen Struktur von Bitcoin gibt es weder eine Zentralbank noch eine ähnliche Stelle, die Einfluss auf den Kurs nehmen oder gar einen Wechselkurs festlegen kann.

Jede Bitcoin-Börse hat ein anderes Preis-Niveau. Die günstigsten Bitcoins gibt es auf Börsen wie BTC Direct zu kaufen. Aber warum sind die Preise so unterschiedlich, wie auf Seiten und Tickern wie BitcoinWisdom.com zu sehen ist? Jede Bitcoin-Börse hat ein anderes Gebühren-Modell. Zudem führen die meisten Bitcoin-Börsen ein eigenes Orderbook, ein sogenanntes Auftragsbuch. Je nach Angebot und Nachfrage, also Anzahl von Aufträgen, definiert sich der Bitcoin-Peis auf jeder Börse separat.

Warum schwankt der Bitcoin-Kurs?

Bitcoin hat das höchste Trading-Volumen aller Kryptowährungen. Vergleicht man den Kryptowährungsmarkt zum Beispiel mit dem Goldmarkt, erkennt man deutliche Größenunterschiede und genau darin liegt das Problem. Dadurch, dass kleinere Summen am Kryptowährungsmarkt gehandelt werden, kommt es zu starken Preisschwankungen. Wäre das Trading-Volumen von Bitcoin genauso hoch wie das von Gold, wäre auch der Kurs stabiler.

Da Bitcoin eine begrenzte Ressource darstellt und seine Erzeugung strengen Regeln unterliegt und (u.a. wegen des Block Reward Halvings) stetig abnimmt, wird die Nachfrage auch dem deflationären Verhalten von Bitcoin folgen müssen, damit der Kurs zumindest theoretisch halbwegs stabil bleiben kann.

Weitere Einflussfaktoren auf den Bitcoin-Kurs sind positive und negative Schlagzeilen, die ungewisse Entwicklung des intrinsischen Wertes der Kryptowährungen als Wertanlage, Währungsrisiken in Hinblick auf Liquidität wegen “Whales” (Investoren, die große Mengen an Bitcoin halten) und zu guter Letzt Sicherheitsverletzungen.

Wäre das Trading Volumen von Bitcoin genauso hoch wie das von Gold, wäre auch der Kurs stabiler.

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