Mo. Aug 15th, 2022

Bloomberg Intelligence sagt voraus, dass Bitcoin bis zum Ende dieses Jahres 100’000 Dollar erreichen könnte, weil „deflationäre Kräfte“ die Preise in die Höhe treiben. Hier der Tweet von Mike McGlone von Bloomberg Intelligence:

US-Verbraucherpreisindex (CPI)

Die neuesten Daten zum US-Verbraucherpreisindex (CPI) wurden veröffentlicht. Experten befürchten, dass die amerikanischen Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Einzelhandelspreise für Waren und Dienstleistungen um 6.7 Prozent hinnehmen mussten – und das, obwohl sich zwischen jetzt und vor zwei Jahren, als diese Statistiken das letzte Mal veröffentlicht wurden, keine nennenswerte Veränderung abzeichnete.

Die Inflation ist in den USA nun also auch in den Statistiken angekommen. Aber auch in Deutschland und Österreich steigen die Preise.

Die Frage ist vor allem auch, ob neben der Inflation nun auch Stagflation einsetzt. Der Begriff Stagflation beschreibt eine Situation eines Währungsraumes, in der wirtschaftliche Stagnation und Inflation miteinander einhergehen. Dieses Phänomen wurde in den 1970er Jahren im Zuge der Ölkrise in fast allen westlichen Volkswirtschaften beobachtet.

Mittel gegen Inflation und Stagflation

Gegen beide Gespenster könnte Bitcoin ein ziemlich potentes Mittel sein. Inflation ist der Prozess, durch den eine Währung, wie der US-Dollar oder Euro, im Laufe der Zeit an Wert verliert, wodurch der Preis für Waren steigt. Die Anzahl von Bitcoins ist in der aktuellen Software limitiert. Dies hat Bitcoin zu einer immer beliebter werdenden Absicherung gegen die Inflation der Fiat-Währungen gemacht, so die gängige These.

Bitcoin gegen Stagflation

Die viel bessere These: Bitcoin hilft gegen eine Stagnation der Wirtschaft. Bitcoin wurde wortwörtlich als Peer-to-Peer Electronic Cash System eingeführt. Also ein Bezahlsystem fürs Internet für alle. Dies kann jeder im Bitcoin-Konzept nachlesen. Bitcoin könnte, wie kein anderes Tool, der Weltwirtschaft und vor allem dem lokalen Gewerbe zu einem grossen Boom verhelfen. Denn gerade schlecht durchdachte Regulierung und die hohen Gebühren vom VISA und Mastercard-Komplex machen es für kleine Händler und Innovatoren unmöglich, am Welthandel teilzunehmen. Bitcoin hilft den ursprünglichen Herstellern von Waren und Anbieter von Dienstleistungen, das zu bekommen, was sie verdienen. Bitcoin setzt die Hürden herunter, sodass nun jeder am Markt teilnehmen kann.

Fazit: Es kann sich also lohnen, den einen oder anderen Bitcoin-Service selber auszuprobieren. Eine Investition in Know-How zahlt sich immer aus. Und wer weiss, vielleicht hat ja der Bloomberg-Stratege recht und wir sehen bald einen Bitcoin-Preis von 100’000 US-Dollar.

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