Di. Jan 25th, 2022

Die Idee eines „Metaverse“ existiert nicht erst seit kurzer Zeit, aber ist momentan in aller Munde. Erstmals wird dieser Begriff von dem Autor Neal Stephenson in einem seiner Science-Fiction-Romane im Jahre 1992 erwähnt. Von Stephenson wird das Metaverse als virtueller Raum beschrieben, der getrennt von der tatsächlichen Realität existiert. Viele Firmen und Investoren gehen bereits die ersten Schritte in Richtung Metaverse, so auch Mark Zuckerberg, welcher mit der Umbenennung von Facebook zu „Meta“ deutlich machen will, wie die Zukunft des Unternehmens aussehen mag. Anfangs wurde die Idee eines Metaverse eher belächelt, inzwischen gehen jedoch immer mehr große Investoren auf diese Idee zu und sehen es als Möglichkeit für Umsätze in Billionen-Höhe. Viele Unternehmen kündigen Partnerschaften im Bereich der Kryptowährungen und dezentralisierten Finanzen an, welche in enger Verbindung zu dem Metaverse stehen. Zuletzt ging auch Adidas eine Kooperation mit Coinbase, einer Handelsplattform für Kryptowährungen, ein.

An besonderer Beliebtheit dürfen sich derzeit spezielle Metaverse-Games erfreuen, an erster Stelle „The Sandbox“.

Was ist The Sandbox?

The Sandbox ist ein virtuelles Metaverse, in dem Spieler die Möglichkeit haben, Land zu kaufen, dieses nach ihrem Belieben zu gestalten und somit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Der reizvollste Aspekt daran ist die Möglichkeit, Geld damit zu verdienen. Nutzer können ihre virtuellen Erlebnisse monetarisieren und ein profitables Einkommen erwirtschaften. Mit The Sandbox haben Spieler die Möglichkeit, eigene NFTs, Avatare und sogar eigene Spiele zu erstellen, ohne coden oder programmieren zu müssen. Außerdem können Nutzer virtuelle Immobilien erwerben und nach ihrem Geschmack einrichten. Mit über 160 namhaften Partnern wie Snoop Dogg, The Walking Dead, Atari und vielen weiteren hat The Sandbox bereits viele Spieler und Fans angehäuft, wodurch auch die Preise der In-Game-Güter und Landflächen steigen. Zuletzt wurde eine Immobilie im Sandbox-Metaverse für umgerechnet 4,3 Millionen US-Dollar verkauft.

Verschiedene Funktionen in The Sandbox

VoxEdit:

Mit VoxEdit ist es Nutzern möglich, selbst NFTs und dreidimensionale Figuren und Gegenstände für das Metaverse zu erstellen. Diese können nach der Fertigstellung auf dem Sandbox-Marktplatz inseriert und verkauft werden. Bezahlt werden solche „ASSETS“ mit der eigenen Kryptowährung „SAND“. SAND ist ein ERC-20 Token und bildet die Basis für den Handel und Transaktionen innerhalb des Sandbox-Metaverse.

Game Maker:

Mit dem Game Maker können Nutzer, wie bereits erwähnt, eigene Spiele erstellen, ohne Vorkenntnisse im Bereich des Programmierens zu benötigen. Auch diese Spiele können monetarisiert werden und bieten eine weitere Möglichkeit, durch das Metaverse Geld zu verdienen und einzigartige virtuelle Erfahrungen selbst anzufertigen.

„LAND“:

Als LAND wird in The Sandbox eine digitale Immobilie bezeichnet. Diese Immobilie wird von Nutzern mit ihren eigenen Spielen, ASSETS und interaktiven Erlebnissen bestückt, um sie möglichst wertvoll zu machen. Jedes LAND ist ein einzigartiger Token auf der Ethereum-Blockchain, welcher auch verkauft werden kann.

Wie kann man Teil von The Sandbox werden?

Um The Sandbox Alpha spielen zu können, muss man auf der dazugehörigen Website eine Krypto-Wallet verbinden und somit ein Konto erstellen. Kompatible Wallets sind MetaMask und Bitski. Danach kann man die ersten drei Level des Games spielen, für die restlichen benötigt man einen Alpha-Pass. 5000 Stück dieser Pässe werden unter allen LAND-Inhabern verlost, wer Glück hat, kann aber auch auf OpenSea einen ergattern. Besitzer eines solchen Passes haben die Möglichkeit, Belohnungen in Form von SAND Token und NFTs zu bekommen.

Die Programme Game Maker und VoxEdit können ganz einfach auf der Website von The Sandbox heruntergeladen werden. Um LAND zu kaufen, muss man erneut OpenSea verwenden, hier werden die einzelnen digitalen Immobilien für Ethereum verkauft. Besonders der digitale Immobilienhandel häuft konstant mehr und mehr Interessenten und Investoren an. Dies deutet bereits an, dass es in Zukunft eventuell auch für Normalverbraucher erstrebenswert wird, virtuelle Immobilien oder andere digitale Wertgegenstände zu ersteigern. Wie man am Beispiel von The Sandbox erkennt, sind diese Dinge nicht nur Statussymbole, sondern haben einen tatsächlichen Nutzen und erschaffen neue Jobs, von denen man bis jetzt nur träumen konnte.

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