Do. Okt 21st, 2021

Wer eine konkrete Bitcoin-Preisprognose wagt, ist ziemlich verwegen. Denn Niemand kann wissen, was die Zukunft bringt. Trotzdem hatte der bekannte Bitcoin-Analyst Plan B eine Prognose gewagt, und zwar diesen Sommer. Und die geht so: Gemäss seiner Analyse — dazu weiter unten mehr — wird der Bitcoin-Preis, selbst in einem Worst Case Szenario, im Oktober 65’000 US-Dollar erreichen. Später, dann im November mindestens 98’000 US-Dollar und im Dezember 2021 überschreitet Bitcoin dann die Magische Marke von 100k. Der Bitocin-Preis im Dezember wird circa 135’000 US-Dollar betragen. Es kann sich also lohnen, den einen oder anderen Account bei einer echten Bitcoin-Börse zu erstellen.

Als vor einigen Monaten auf den Bitcoin-Märkten und Börsen dieser Welt praktisch Ausverkauf herrschte, erinnerte Plan B via Twitter an seine Prognose:

Dies ist allerdings die schlechtes Mägliche Prognose und die Preise sind gerade noch so berechnet, dass diese innerhalb des bekannten Stock to Flow-Modells bleiben. Wenn dies nicht eintrifft, wird dieses Modell obsolet. Aber, es könnte auch viel besser laufen und Bitcoin könnte viel höhere Preise erreichen. Und iregendwann muss Bitcoin dies auch tun, um das Gold des 21. Jahrhunderts zu werden, wie einige Analysten prognostizieren.

Worauf basiert die Bitcoin-Preisprognose von Plan B?

Ganz einfach, auf dem sogenannten Stock to Flow-Modell. Abgekürzt S2F, oder aber auch Rainbow Chart. Die bekannte Website Blockchain Center hat einige sehr interessante und interaktive Visualisierungen zusammengestellt.

S2F: Wie aussagekräftig ist das Bitcoin Stock to Flow-Modell?

Beschränkt. Denn die Bitcoin-Regenbogentabelle ist lediglich die bekannte Log 1-Skala. Eine derartige logarithmische Darstellung ist vor allem dann hilfreich, wenn der Wertebereich der dargestellten Daten viele Grössenordnungen umfasst. Durch die logarithmische Darstellung werden Zusammenhänge im Bereich der kleinen Werte besser überschaubar. Verschiedene mathematische Zusammenhänge können durch logarithmische Darstellung besser verdeutlicht bzw. erst erkennbar gemacht werden. Logarithmen verwendet man in der Statistik sehr oft.

Wann soll man in der Statistik die Logarithmen-Skala einsetzen? Naja, diese Frage wird in der Statistik relativ oft gestellt. Wie erwähnt, eignet sich diese Darstellung besonders dann, wenn es sich um grosse Datensätze handelt. Also wenn viele Daten über einen längeren Zeitraum erhoben werden. Gerade als Frühwarnsystem hat sich diese Darstellung bestens bewährt. Die Log 1-Skala lässt so frühzeitig Trends erkennen, welche in einer linearen prozentualen Statistik schlicht untergehen würden. Der Bitcoin-Preis ist von vielen Faktoren abhängig und nicht zuletzt widerspiegelt der Bitcoin-Preis auch die Komplexität des Netzwerks wider. Von daher kann es gut sein, dass hier der Einsatz von Log-Skalen angebracht ist.

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