Do. Okt 21st, 2021

Händler der grössten US-Bank JP Morgan tricksten jahrzehntelang auf dem Markt für Edelmetalle und Staatsanleihen: Sie täuschten ein Kaufinteresse nur vor. Vor einem Jahr musste JP Morgan deswegen fast eine Milliarde US-Dollar Busse bezahlen. Nun tauchten erneut Kläger auf.

Nach dem verlorenen Prozess vor nur einem Jahr zog es die US-Bank vor, die Kläger ohne zu entschädigen: JPMorgan Chase & Co hat einem Betrag von 15,7 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Sammelklage von Anlegern beizulegen, wie Reuters schreibt:

JPMorgan Chase & Co (JPM.N) agreed to pay $15.7 million in cash to settle a class action lawsuit by investors who accused the largest U.S. bank of intentionally manipulating prices of U.S. Treasury futures and options

Wird auch der Bitcoin-Kurs manipuliert?

Kryptowährungen sind viel weniger reguliert als die anachronistischen Märkte wo Gold und Silber gehandelt werden. Daher wird sicher seit jeher versucht, den Bitcoin-Preis zu beeinflussen. Allerdings gibt es ziemlich viele Akteure, welche dies probieren. Sicher ist, Medienmitteilungen von grossen Zentralbanken, wie beispielsweise der People’s Bank of China, beeinflussen den Bitcoin-Preis. Aber auch der Konkurs der ehemalig grössten Bitcoin-Börse Mt. Gox brachte den Bitcoin-Preis im Jahr 2013 in Bewegung. Eine Studie der Universität Texas kam zum Schluss, dass der Bitcoin Hype im Jahr 2017, als der Bitcoin-Preis erstmalig die Marke von 20’000 US-Dollar knackte, wahrscheinlich durch einen einzigen grossen Trader ausgelöst wurde. Diese Studie ist allerdings umstritten und die ganze Studie wurde denn auch fast ein Jahr lang zurückgezogen.
Fazit: Der Bitcoin-Preis ist sicher manipulierbar. Allerdings wird dies immer schwieriger, da die Anzahl von Teilnehmenden am Bitcoin-Handel und überhaupt das ganze Netzwerk wächst.

Quellen:

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