Fr. Sep 17th, 2021

Hiobs-Botschaft: Indem Korea kleinere Altcoins delistet und Börsen schließt, besteht das Risiko für Anleger mehr als 2,6 Milliarden Dollar zu verlieren

Es besteht das Risiko, dass mehr als die Hälfte der Kryptowährungsbörsen in Südkorea aufgrund von Verstößen gegen neue regulatorische Anforderungen geschlossen werden müssen, berichtet die Financial Times. Dies deshalb, weil die Frist, bis zu der die betroffenen Börsen die neuen Auflagen erfüllen müssen, nur noch wenige Tage entfernt ist. Mehrere Anbieter haben die Anforderungen aber noch nicht umgesetzt, weshalb die Schließung droht.

Die Finanzdienstleistungskommission (FSC) fordert von Börsen für digitale Finanzgeschäfte, dass sie nachweisen können, dass ihre Kundengeschäfte mit realen Personen abgewickelt wurden, die nicht nur über einen realen Namen, sondern auch über ein echtes Bankkonto verfügen. So soll beispielsweise Geldwäsche erschwert werden. Doch der 24. September rückt immer näher und damit endet die Frist, innerhalb der die koranische Aufsichtsbehörde erwartet, dass die Krypto-Börsen zusammen mit den Anbietern die Forderungen erfüllen. 40 von 60 Krypto-Plattformen wären von der Schließung betroffen.

Der Financial Times liegen Informationen vor, dass in Summe 42 kleinere Altcoins, sogenannte „Kimchi Coins“, von der bevorstehenden Schließung betroffen sein werden. Aufgrund der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit des Handelsvolumens der Kimchi-Münzen das Kerngeschäft der kleineren Plattformen ausmachen, könnten die Verluste 2,6 Milliarden Dollar übersteigen. Die ersten befürchten schon, dass es zu einer Art „Bank-Run“ kommen könnte, da die Menschen sich darum drängen, ihre Bestände zu liquidieren.

Diese Nachricht ließ den Kryptomarkt am Montagmorgen leicht zusammen sacken. Aktuell liegt der Preis von Bitcoin (BTC) unter 45’000 US-Dollar und der von Ethereum unter 3.250 US-Dollar, nachdem er um 3 % bzw. 5 % korrigiert wurde. Keine guten Aussichten für Bitcoin und Co. im Moment, der Markt könnte sich aber wieder erholen, wenn die koreanischen Plattformen es schaffen, die Regulierungen einzuhalten und den Behörden die geforderten Nachweise zu erbringen.

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