Sa. Sep 18th, 2021

Es wird immer weniger Gold in den USA gefördert, so die U.S. Geological Survey (USGS). Im vergangenen Juni haben US-Minen nur noch 14,5 Tonnen Gold produziert. Der Rückgang der US Goldförderung ist somit unaufhaltbar – gegenüber dem Vormonat nahm die geförderte Goldmenge sogar um 3 Prozent ab. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist sogar ein Minus von 5 Prozent zu verzeichnen.

Wird bald gar kein Gold mehr in den USA gefördert?

In den ersten beide Quartalen 2020 belief sich die amerikanische Goldförderung auf 89,2 Tonnen Gold. Im Vorjahreszeitraum wurden noch 94,7 Tonnen Gold geschürft – ein dickes Minus von 5,8 Prozent. Dies ist kein neues Phänomen, denn die Goldproduktion im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist bereits seit 1998 konstant rückläufig.

Warum ist die Goldproduktion in den USA rückläufig?

Das Jahr 2020 in Summe brachte 190 Tonnen Gold hervor – so die USGS. Das Problem der rückläufigen Gold-Schürfung liegt dabei in den natürlichen Vorkommen von Gold in den USA. Denn der Goldgehalt im amerikanischen Erz nimmt immer mehr ab. Hinzu kommt, dass immer weniger grosse Vorkommen des edlen Metalls entdeckt werden. Um die Jahrhunderwende wurden häufig Vorkommen immensen Ausmasses entdeckt und abgebaut. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Kosten für den Abbau sind konstant gestiegen, denn allein die Exploration in den vergangenen Jahren kostete die Schürfer Unsummen.

Seit mehreren Jahrzehnten wird bereits vorhergesagt, dass die Goldvorräte auf der Erde zur Neige gehen. Die sehr wenigen vorhandenen Restbestände zu schürfen, würde Unmengen an Geld verschlingen und wäre mit hohen Verlusten verbunden. Wie jeder Rohstoff ist auch Gold eine endliche Ressource, daran sollten wir uns also gewöhnen. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem wir kein neues Gold mehr abbauen können. Oder setzen die USA wie China und Indien auf neue Technologien wie Asteroid Mining?

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