Sa. Sep 18th, 2021

Mit einem neuen Gesetzesentwurf der Ukraine wurde die bisher bestehende Unklarheit über die Legalität virtueller Vermögenswerte in diesem Land aufgelöst. Der ukrainische Gesetzgeber definierte Richtlinien für alle Teilnehmer des Krypto-Markts sowie rechtliche Verpflichtungen, die diesen durch den Umsatz von digitalen Vermögenswerten entstehen sollten.

Nachdem die zweite Lesung des Gesetzesentwurfs beinahe einstimmig verabschiedet wurde, wartet die Ukraine letztlich nur noch auf die Zustimmung ihres Präsidenten Volodymyr Zelensky. Mit dessen Unterschrift wird das Krypto-Gesetz schließlich verabschiedet und der Sektor der Kryptowährungen in der Ukraine reguliert.
Die Legalisierung von Kryptowährungen wie Bitcoin bedeutet für den Endverbraucher nicht, dass diese die Griwna, die nationale Währung der Ukraine, als gesetzliches Zahlungsmittel ersetzen sollen.

Kryptoorientierten Unternehmen und Börsen aber wird das Gesetz bisher verwehrte Freiheiten gewähren, so soll ukrainischen Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, internationale Kryptobörsen eröffnen zu können. Auch Besitzer von Kryptowährungen werden von dem rechtlichen Schutz des neuen Gesetzes profitieren, so Alex Bornyakov, der stellvertretende Minister für digitale Transformation und IT-Entwicklung in der Ukraine.

Parallel mit der Umsetzung des Gesetzesentwurfs wird der Nationale Regulierungsdienst für virtuelle Vermögenswerte (NVARS) geschaffen werden. Der Auftrag des NVARS besteht in der Lizenzierung von Kryptounternehmen in Europa. Überwacht werden soll der Markt für virtuelle Vermögenswerte von dem Ministerium für digitale Transformation.
Trotz der Akzeptanz von Bitcoin in der Ukraine, die dieser Gesetzesentwurf bewirken wird, sind Experten über die Anzahl der Regulierungen besorgt, welche das Wachstum des Krypto-Markts ersticken könnten.

Wann folgt Kuba?

Kuba
When Lambo? Ab 15. September: Kuba will digitale Währungen wie Bitcoin erlauben und fördern.

Kuba will Kryptowährungen zulassen. Ab dem 15. September soll der Handel mit Bitcoin und Co. wie in El Salvadore erlaubt sein. Grund dafür sind unter anderem „sozialökonomische Interessen“ des wirtschaftlich schwankenden Inselstaats.

… und vielleicht folgt irgendwan die Schweiz?

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