Sa. Okt 16th, 2021

Sygnum, eine Bank für digitale Vermögenswerte, und Artemundi, ein Pionier im Bereich Kunstinvestitionen, gehen eine Partnerschaft ein, um Picasso’s Gemälde „Fillette au béret“ zu tokenisieren. Dies ist das erste Mal, dass die Eigentumsrechte an einem Picasso oder einem anderen Kunstwerk von einer regulierten Bank auf die öffentliche Blockchain übertragen werden, so dass Investoren „Anteile“ an dem Kunstwerk, sogenannte Art Security Tokens (ASTs), kaufen und handeln können.

  • Das 1964 von Pablo Picasso, dem einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, geschaffene Gemälde Fillette au béret hat einen Wert von CHF 4 Millionen
  • Tokenisierung senkt Hürden für Kunstinvestitionen und öffnet den Kunstmarkt für ein breites Spektrum an neuen Investoren
  • Token werden ausschliesslich über Sygnum, eine FINMA-regulierte Schweizer Bank, für professionelle und institutionelle Investoren zur Zeichnung aufliegen
  • Token-basierte Eigentumsanteile am Gemälde werden nach Schweizer Recht vollständig anerkannt
  • Sekundärhandel von Token auf SygnEx, der Handelsplattform für digitale Vermögenswerte von Sygnum

Tokenisierung erhöht die Transparenz und birgt das Potenzial, den USD 60 Milliarden grossen Kunstmarkt zu demokratisieren

Der Kunstmarkt ist komplex und erfordert oft tiefes technisches Wissen, persönliche Beziehungen und Millionen, um zu partizipieren. Tokenisierung, ein digitales Abbild eines finanziellen und/oder realen Vermögenswertes auf der Blockchain, ermöglicht Eigentum an Bruchteilen eines solchen Vermögenswertes, senkt finanzielle Eintrittsbarrieren und demokratisiert den Zugang zu Werken der Kunstgeschichte wie Picasso’s Fillette au béret. Diese innovative Technologie hat das Potenzial, den globalen Kunstmarkt, der jährlich rund USD 60 Milliarden umsetzt, für ein breites Spektrum neuer Investoren zu öffnen.

Die Tokenisierung von Fillette au béret ist für den Kunstmarkt ein doppelter Durchbruch. Indem Kunst in ein handelbares, bankfähiges Wertpapier auf der Blockchain umgewandelt wird, können liquide Sekundärmärkte wie SygnEx von Sygnum Käufer und Verkäufer direkt miteinander verbinden. Dadurch werden Zwischenhändler überflüssig, was die Transaktionskosten reduziert und die nötige Transparenz in die Branche bringt. Picassos haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz für kontinuierliche Wertsteigerung und Fillette au béret wurde von Artemundi einer strengen Prüfung unterzogen, die auf mehr als 30 Jahren Erfahrung mit Kunstinvestitionen basiert.

Ausgabe von 4’000 Token durch die regulierte Sygnum Bank

Investoren können einen Anteil an Fillette au béret, welches mit CHF 4 Millionen bewertet wird, erwerben. Die Token können direkt über die E-Banking-Plattform von Sygnum gezeichnet werden, mit einer Mindestzeichnung von CHF 5’000[2]. Transaktionen werden in Schweizer Franken abgewickelt, unter Verwendung von Sygnums digitalem CHF-Stablecoin (DCHF). Alle Token werden auf SygnEx, der Handelsplattform für digitale Vermögenswerte von Sygnum, gehandelt.

Als regulierte Bank wendet Sygnum einen robusten rechtlichen Rahmen für alle Token-Emissionen auf seiner Plattform an und bietet gleichzeitig eine nahtlose End-to-End-Lösung – von der Primärausgabe über die Abwicklung und Verwahrung bis hin zum Sekundärhandel. So können die Vorteile eines Token-Ökosystems voll ausgeschöpft werden. Sygnum wird künftig weitere neue und einzigartige Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Kunst & Sammlerobjekte, Venture Capital, Mid Caps und Immobilien kreieren.

Geschützte Eigentumsrechte am Gemälde nach Schweizer Recht

Die Bedeutung dieses Tokenisierungsprojekts liegt auch in der Rechtssicherheit des Eigentums, welche emittierte Token bieten. Das direkte Eigentum an dem Kunstwerk – nicht über einen Fonds oder ein Anlagevehikel – wird tokenisiert. Nach Schweizer DLT-Gesetz (Distributed Ledger Technology) sind diese Token anerkannt und Transaktionen auf der Blockchain rechtsverbindlich. Als solches sind die Eigentumsrechte geschützt, und die Anleger können mit vollem Vertrauen investieren.

Javier Lumbreras, Miteigentümer und CEO von Artemundi, sagt:

„Während meinen 37 Jahren als Kunstsammler hätte ich mir nie vorstellen können, dass dies geschehen könnte. Künstlerische, kulturelle Objekte von universeller Anziehungskraft, die einst einer Elite von Sammlern oder den Museen vorbehalten waren, können nun sicher und direkt besessen werden, ohne die Last der hohen Eintrittsbarrieren wie Informationen, Wissen, Netzwerke oder Kapital. Der Kunstmarkt ist ausgesprochen intransparent und ineffizient, aber diese Eigenschaften werden bald Relikte einer vergangenen Zeit sein.“

Mathias Imbach, Mitgründer und Gruppen-CEO der Sygnum Bank, sagt:

„Es war von Anfang an die Mission von Sygnum, Investoren einen direkteren Zugang zu Eigentum und Werten zu ermöglichen. Die Tokenisierung von Fillette au béret ist ein Beispiel dafür, wie wir unsere Mission in die Tat umsetzen und ein Universum einzigartiger Anlagemöglichkeiten erschliessen und vielen zugänglich machen.“

Quelle:

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