So. Sep 19th, 2021

Spacechain und SpaceX schiessen zwei Blockchain-Nodes ins All. Der erste Node ist bereits am 3. Juni in den Weltraum transportiert worden und der zweite Node soll am 24. Juni folgen. Die beiden Blockchain-Knoten sollen die Datensicherheit der Blockchain in Krisenzeiten erhöhen.

Erste Bitcoin-Nodes im Weltraum

Spacechain ist ein Anbieter für dezentralisierte Infrastruktur. Die Raumstation ISS greift auf Hardware von Spacechain zurück, wobei die Plattform für den Datentransfer vo und zur Raumstation von dem US-amerikanischen Unternehmen Nanoracks geliefert wird. Das Unternehmen wird unter anderem von der Europäischen Weltraumagentur Esa mit Fördermitteln unterstützt.

Die beiden Bitcoin-Nodes sind die bislang ersten Blockchain-Knoten im Weltall. Im Januar dieses Jahres testete die Investment-Bank JPMorgan Chase erstmals in einem grösseren Umfang Blockchain-Zahlungen zwischen Satelliten in der Erdumlaufbahn.

Mit der Verlagerung der Blockchain-Technologie in den Weltraum sollen gleich mehrere Ergebnisse bezweckt werden. Zunächst sollen die Blockchain-Nodes im Weltraum die Datenstabilität der Blockchain erhöhen, indem sie beispielsweise auch dann noch weiter aktiv sind, wenn es auf der Erde zu Ausfällen durch terrestrische Einflüsse kommen sollte. Dadurch soll der Betrieb der Blockchains auch dann noch aufrechterhalten bleiben, wenn die Infrastrukturen aus Erde nicht mehr leistungsfähig sind.

Bitcoin-Knoten soll am 24. Juni starten

Den Betrieb der Nodes soll der Digitalvermögensverwalter Nexus Inc. Übernehmen. Der bekannte Spacechain-Kunde plant auf Basis der Technologie die Implementierung neuer Blockchain-Funktionen. Der geplante Bitcoin-Knoten, welcher in einem YAM-2-Satelliten sitzen wird, soll zudem von der Kryptobörse Biteeu betrieben werden.
Trotz Lage im Weltraum unterliegen die Bitcoin-Nodes demselben Kryptorecht, dass auch auf der Erde gilt. Entscheidend für die Rechtslage ist das Herkunftsland des Modul-Betreibers, was im Falle von Spacechain die USA ist.

Der Bitcoin-Knoten soll am 24. Juni ins All starten. Eine Falcon-9-Rate wird den Node zum geplanten Satelliten bringen, wo dieser anschliessend in Betrieb genommen werden soll.

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