Lange Zeit war es ruhig um den Bitcoin, viele Händler verweigerten ihn. Doch Corona hat alles erneut geändert. Die Angst der Menschen sitzt tief und so wandert immer mehr Geld in den virtuellen Coin. Weltweit greift der Staat tief in die Rechte der Menschen ein. Weltweit haben die Menschen durch die Maßnahmen viel Geld verloren und auch große Teile ihrer Freiheit. Wie sehr sich Angst auswirken kann, lässt sich an den unterschiedlichsten Investitionsverhalten nachlesen. So ist Vertrauen in den Staat, besonders in Europa, massiv gesunken. Das führt dazu, das immer mehr Geld in Gold und in den Bitcoin abwandern. Dabei wird der Coin teilweise sogar als Safe-Haven bewertet. Also als Anlageinstrument in Krisenzeiten.

Was kommt nach Corona

Die Angst sitzt tief. Kaum jemand hat Angst vor dem Virus, vielmehr aber vor dem, was danach kommt. In dem letzten Jahr wurden wir überschüttet von Horrormeldungen. Nachrichten, die unsere Gesundheit bedrohten. Banken, die kurz vor dem Kollaps standen oder Länder, die sich kaum noch finanzieren konnten, gerieten dabei in den Schatten. Es gibt bis heute zu diesen und anderen Punkten nur noch wenige Informationen, die öffentlich gemacht werden.

Wie ist die Lage der italienischen Banken, wie sieht es in Griechenland aus, wie weit ist Frankreich vom Staatsbankrot entfernt? Diese Fragen brennen unter den Fingernägeln und schüren die Angst.

Digitaler Franken

Der digitale Euro soll bald kommen, der digitale Franken ebenfalls. Was das bedeutet, können wir uns in Etwa vorstellen. Völlig Transparenz. Das erinnert uns das daran, wie die EU die Schweiz zwang, ihr wertvolles Bankgeheimnis aufzugeben. Deutschland war dabei federführen. 2016 hat die Bundesrepublik sogar den Bankgeheimnis-Paragraphen ganz aus dem Gesetz gelöscht. Mit dem virtuellen Euro kann jede Transaktion auf ewig nachvollzogen werden. Ein Horror-Szenario, das bald schon Wirklichkeit werden könnte. Auch das ist ein Grund, warum die virtuellem Coins, also nicht nur der Bitcoin, derzeit einen regelrechten Boom erleben.

Gold Nachfrage um 90 Prozent angestiegen

Das hat es so noch nie gegeben. Das deutsche Traditionshaus Degussa war plötzlich leergefegt. Keine Goldbarren oder Münzen waren mehr lieferbar. Alles war ausverkauft. Gold ist explodiert, danach erneut der Bitcoin. Die Anleger gehen vor allem von einem schlimmen Szenario nach Corona aus und horten ihre Gelder in den virtuellen Coins und im Gold.

Die Angst vor einem wirtschaftlichen Kollaps und der Staats-Übermacht sind weltweit spürbar und verändern unsere Art und Weise, wie wir unser Geld anlegen.

Bitcoin wieder als Zahlungsmittel willkommen

Aktuell ist es spürbar, dass der Bitcoin als Zahlungsmittel auch bei Alltagsbestellungen erneut willkommen ist. Ob beim Blumenlieferanten, beim Autokauf oder in allen anderen Branchen. Sogar bei den Online-Zahlungsmethoden in Casinos findet er sich wieder. Dennoch muss natürlich immer wieder betont werden, dass die virtuellen Coins hochriskant sind und als Safe Haven nicht wirklich sinnvoll erscheinen. Wer dieses Risiko aber eingehen will, kann durchaus profitieren.