Der Bitcoin befindet sich aktuell bei rekordverdächtigen 28’000 US-Dollar. Der Risikokapitalgeber Tim Draper prognostiziert der Digitalwährung einen Anstieg auf über 250’000 US-Dollar.

Ein Grund für die gewagte Prognose ist die Stabilität von Bitcoin. Die Wahrung hat sich seit ihrem Marktstart als Zahlungsnetzwerk bewährt und befindet sich dabei gerade erst am Anfang ihrer Einbindung in klassische Finanzmärkte. Draper geht davon aus, dass sich Bitcoin in den nächsten Jahren noch stärker etablieren wird und spätestens bis 2023 die Grenze von 250’000 US-Dollar knackt.

Tim Draper ist ein Investor und Risikokapitalgeber aus dem Silicon Valley, der schon in Bitcoin investiert hat, als dieser noch wenige Euro wert war. Auch in Konzerne wie Skype, SpaceX oder Tesla steckte der Amerikaner sein Kapital. Sein aktuelles Nettovermögen beläuft sich derzeit auf mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Bitcoin auf über 400’000 US-Dollar?

Mit seiner Einschätzung über die Bitcoin-Entwicklung steht Draper nicht alleine da. Guggen Investments-CIO Scott Minerd glaubt, dass der Coin in den nächsten Jahren sogar über 400.000 US-Dollart wert sein könnte. Er begründet diese gewagte Prognose mit der Knappheit von Bitcoin und der Möglichkeit von Bitcoin, Gold als risikosichere Anlage den Markt streitig zu machen. Der Wall-Street-Manager wird in seiner Prognose von Cynthia Lummis, US-Senatorin und Bitcoin-Verfechterin, unterstützt. Die Politikerin setzt derzeit dafür ein, den BTC auch innerhalb des US-Kongresses zu einem Hauptthema zu machen.

Wie weit der Bitcoin in naher Zukunft tatsächlich steigen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Nach dem Rekordtief im Oktober, als der Coin auf 11.000 US-Dollar sank, befindet er sich derzeit auf einem echten Höhenflug. Womöglich könnte er schon in den nächsten Tagen die magische Grenze von 30.000 US-Dollar knacken.