Fussballbilder und Blockchain verbinden – das ist der grosse Traum von Sorare. Die Blockchain-Plattform konnte bereits einige prominente Investoren für ihr Projekt gewinnen und steigert ihren Umsatz kontinuierlich.

Fast jeder kennt die Fussballbilder, die früher in der Verpackung der bekannten Haselnusstafeln und der längsten Praline der Welt enthalten waren. Inzwischen gibt es diese Bilder auch digital. Diesem Vorbild möchte Sorare nacheifern. Die Gründer Nicolas Julia und Andrien Montfort haben eine Plattform gegründet, auf der Nutzer Block-Chain-Karten erwerben und handeln können. Die Unternehmer planen nach und nach die Digitalisierung und Ausweitung des Angebot.

André Schürrle als Sponsor

Seinen Anfang nahm Sorare im Sommer 2019. Damals taten sich Nicolas Julia und Adrien Montfort zusammen, um ihre Vision eines digitalen Fussballkartensammelalbums umzusetzen. Das Projekt wuchs und konnte inzwischen sogar den bekannten Fussballspieler André Schürrle als Unterstützer gewinnen. Der Start-up-Investor Christian Miele und weitere Investoren haben bislang vier Millionen US-Dollar in Sorare investiert.

Die Nutzeranzahl von Sorare steigt stetig an. Aktuell gibt es mehr als 3000 Sammler, die gemeinsam einen Umsatz von 350’000 Euro pro Monat generieren. Zum Vergleich: Im vergangenen Dezember waren es noch 700 Nutzer und ein monatlicher Umsatz von 30’000 Euro.

Blockchain-Fussballmanager

Die Plattform umfasst inzwischen über 100 Fussballklubs und unzählige Karten. Die wertvollsten Karten wechseln für mehrere tausend Euro den Besitzer, so etwa eine Karte von Cristiano Ronaldo, die für 12’000 Euro verkauft wurde.

Die Karten können jedoch nicht nur gehandelt werden. Das Besondere an Sorare ist der realitätsbasierte Karten-Wettbewerb. Wenn ein Spieler auf dem echten Platz gut abschneidet, steigt auch seine Karte im Wert. Zu jedem Spieltag finden Rankings statt, welche die besten Spieler mit neuen Karten belohnen. Langfristig sollen viele weitere seltene Spielerkarten, neue Ligen und Vereine integriert werden.