Jeder Anleger sollte sich baldmöglichst von den klassischen Finanzmärkten zurückziehen und stattdessen seine Zuflucht zur kapitalstärksten Kryptowährung Bitcoin (BTC) nehmen. Begründet wird der Appell der Investmentgurus zu dieser Kapitalflucht in Richtung Bitcoin damit, dass die Welt sich kurz vor einer gravierenden Bankenkrise befindet. Zum Beispiel beträgt die Verschuldung der US-Zentralbank inzwischen weit über 7 Billionen US-Dollar.

Folgt man dem Experten Robert Kiyosaki, ist es schon längst Zeit, entschlossen zu handeln. Das zeigt sich auch darin, dass sogar der bekannte Börsenguru Warren Buffett seine gesamten Bank-Aktien urplötzlich veräussert hat. Andererseits hat beispielsweise das institutionelle Unternehmen MicroStrategy aktuell eine viertel Milliarde US-Dollar in den Krypto-Marktleader Bitcoin investiert.

Die Finanzpolitik der Regierungen in der Corona-Krise bestätigt die Vorbehalte gegen die Fiatwährungen

Tatsächlich haben sich mitten in der Corona-Krise die Ressentiments der Krypto-Fangemeinde gegenüber Fiatwährungen bewahrheitet. Begünstigen doch offensichtlich Regierungen und Zentralbanken mit all ihren wohlgemeinten und grosszügigen Hilfspaketen in Wirklichkeit nur die Gefahr einer grassierenden Inflation. Gerade dadurch aber wird möglicherweise die erhebliche Abwertung von Sparvermögen in naher Zukunft rapide beschleunigt.

Während sich die Aktienmärkte in der aktuellen Krise oft auf bearischer Talfahrt befinden und die globale Leitwährung US-Dollar zugleich auf den historischen Tiefststand der letzten zwei Jahre gesunken ist, blühen die Kurse an den führenden Kryptobörsen für die Fluchtwährung Bitcoin in der letzten Zeit geradezu auf. Dieser Wertzuwachs von Bitcoin korreliert überdies positiv zu einer weiteren stabilen Krisenwährung, dem Edelmetall Gold.

Die Warnzeichen an den Finanzmärkten verdichten sich

Wie die einschlägige Börseninfo-Seite Yahoo Finance im August dieses Jahres mitteilte, zeichnet sich bereits am sogenannten „Buffett Indikator“ deutlich ab, dass der heutige US-Aktienmarkt ein ähnlich spekulatives Verhalten aufweist wie schon in Zeiten der krisenhaften Dotcom-Blase.

Sollte diese Spekulationsblase des amerikanischen Finanzmarktes abrupt platzen, etwa weil sich viele Investoren aus Besorgtheit vor einer solchen Überbewertung plötzlich zurückziehen, dann könnte dies sehr bald einen Dominoeffekt auslösen, der allerdings für die Alternativwährung Bitcoin womöglich zum bullischen Höhenflug führt.