Monopoly on Violence

Der Dokumentarfilm „The Monopoly On Violence“ ist ein Dokumentarfilm über die Ansichten von intellektuellen Anarchisten, Freiheitsdenker und Anhänger des (amerikanischen) Libertarismus. Der Film fängt ganz am Anfang an und beantwortet die Frage: Warum hat der Staat in der Moderne das Monopol auf Gewalt und wie kam es dazu? Gibt es vielleicht Alternativen, welche nicht alle paar Jahrzehnte in Krieg und Zerstörung enden? Alternativen, welche den Inidviduen Entfaltung und Verwirklichung besser ermöglichen, als bisherige Systeme und so auch der Allgemeinheit letztendlich Nutzen stiften?

Diese Dokumentation räumt auch endlich einmal mit den Vorurteilen auf und erklärt, dass Anarchismus nicht im geringsten Chaos und Zerstörung bedeutet, wie dies gerade in der Schweiz immer wieder in den Medien zu lesen ist, sondern, dass es im Anarchismus vor allem darum geht, möglichst individuell und ohne Einschränkungen und Vorschriften vom Staat zu leben. Verschiedene Modelle von Staatsformen werden durch zeitgenössische Vertreter der unterschiedlichsten Strömungen des amerikanischen Libertarismus in intimen Interviews beleuchtet.

Aus ebediesen gesammelten Interviews wurde ein bemerkenswertes Zeitdokument, welches inspiriert und vor allem aufatmen lässt: Es gibt sie noch, die Visionäre, die sich auch in dunklen Zeiten nicht scheuen und sich Zeit nehmen, Interessierten ihre Ansichten und Visionen zu präsentieren.  Einer davon ist beispielsweise Michael Huemer, bekannter US-amerikanischer Philosoph; Michael Huemer lehrt an der University of Colorado. Ein weiterer spannender Interviewpartner ist David Friedman, Sohn des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman. Milton Friedman ist insbesondere in der Bitcoin Community ein Begriff, da er einer der wenigen Philosophen war, der Bitcoin und dessen Funktionsweise bereits im Jahre 1999 verblüffend präzise beschrieben hatte.

Das Interesse an diesem Projekt war riesig und dies zeigt auch das Crowdfunding. Diese Dokumentation wurde komplett durch Schwarmfinanzierung (über)finanziert: Als das Projekt im Jahre 2018 startete, kam weitaus mehr an Budget zusammen, als tatsächlich für den Dreh benötigt wurde. Der Film kam zustande und das Resultat wurde mit Wohlwollen aufgenommen und löste diese Tage auch auf Twitter einen Diskurs aus. Kein Wunder, das Thema könnte — zumindest in den USA — aktueller kaum sein; brandaktuell. Der Film ist eine gelungene Reise in die Gedkankenwelt grosser Visionäre und Vordenker unserer Zeit. Allerdings braucht es, um die Aussagen der Interviewten zu verstehen, doch etwas Vorwissen rund um die Geschichte Amerikas; oder zumindest rund um die Ideen deren populärsten Vertreter und Vordenker wie John Locke und Adam Smith. Der Film „The Monopoly On Violence“ wurde in voller Länge auf Youtube publiziert:

Our mission is to create a film that accurately conveys the ideas of anarchism in an engaging manner to a mass audience. Pete, Robert & Chris are Atlanta-based voluntaryists who met via social media. Stateless Productions, LLC was formed in December 2018 and they just released the documentary, “The Monopoly On Violence”. Peter R. Quinones is managing editor of the Libertarian Institute and hosts the Free Man Beyond the Wall podcast. He released his first book, Freedom Through Memedom – The 31-day Guide to Waking Up to Liberty in November 2017. It reached #4 in the Libertarian Section on Amazon. He has spoken at Liberty Forum in Manchester, New Hampshire and has another book in the works. Robert Beeler discovered libertarianism in 2008 with the Ron Paul Revolution. Robert, an Atlanta-area native, explores ways to use technology to bring the ideas of liberty to the masses. He has founded and runs several liberty-themed social media campaigns. Chris Cofer has been a libertarian for 25 years and runs several voluntaryist social media campaigns. Cofer spent a decade working in motion picture post-production and distribution in Los Angeles before returning to his native Atlanta. He is an avid creator and reader. He owns and operates Oregon-based, Doodad Toys.