Fr. Aug 12th, 2022

Kryptowährungen erfreuen sich einer immer stärkeren Beliebtheit. Immer mehr Menschen fragen etablierte digitale Währungen wie den Bitcoin nach und suchen die Teilhabe in diesem internationalen Markt. Neben lateinamerikanischen Staaten sind nun viele Menschen in afrikanischen Staaten auf den Bitcoin verstärkt aus.

Starker Anstieg der Bitcoin-Nachfrage in Afrika

Der Bitcoin ist wieder sehr gefragt. Ein Grund ist sicherlich die spannenden Zukunft der Kryptowährung, die ins Haus steht. Neben den gesamtwirtschaftlichen Situationen in vielen Ländern besteht bei vielen Menschen eine Unsicherheit über die gesetzlichen Zahlungsmittel und deren Geldschöpfung. Gerade in afrikanischen Staaten ist das Zutrauen in den heimischen Währungen nicht immer gegeben. In Bitcoin zu investieren, sehen viele als zukunftsträchtige Chance. Hinzu kommt das anstehende Bitcoin-Halving-Ereignis.

Eine zunehmend starke Investitionstätigkeit in den Bitcoin ist aktuell in Afrika zu beobachten. Nach den Daten von Useful Tulips ist die Nachfrage und das Handelsvolumen im Peer-to-Peer-Handel für Bitcoin auf einem Allzeithoch. Als Handelsplätze werden Localbitcoins und Paxful genutzt. Selbst der große Ballrun von 2017 wird übertroffen.

Neue Handelsrekorde in diversen afrikanischen Ländern

Der Handel mit Bitcoin ist vorwiegend in den Ländern südlich der Sahara stark angewachsen. Das tägliche Handelsvolumen hat die Grenze von zehn Millionen US-Dollar erreicht. Größter Markt für Kryptowährungen ist dabei Nigeria mit Wochenumsätzen im Wert von mehr als sieben Millionen US-Dollar. Auch in Kenia und Ghana steigen die Handelsvolumina mit Bitcoin sehr stark auf neue Rekordwerte im sieben- beziehungsweise hohen sechsstelligen Bereich.

Damit einher geht auch ein Anstieg im Handelsvolumen mit den regionalen Währungen in den afrikanischen Ländern. Beispielsweise ist der Handel zwischen Bitcoin und dem zentralafrikanischen Franken ebenfalls auch einem Allzeithoch. Die Volumina übertreffen sich jede Woche aufs Neue. Durch den deutlichen Anstieg im Handel mit Kryptowährungen gehen die Währungstäusche zwischen den digitalen und gesetzlichen Regionalwährungen automatisch mit nach oben.

Afrika liegt nun auf Platz 2 im P2P-Handel

Durch den starken Handelsanstieg im Peer-to-Peer Handel mit Bitcoin hat Afrika als Gesamtregion nun Lateinamerika als zweitgrößte Handelsregion für Kryptowährungen überholt. Im Vergleich zum nordamerikanischen Markt für Kryptowährungen liegt das afrikanische Handelsvolumen bei weniger als der Hälfte. Während in Nordamerika täglich Bitcoin und andere Kryptowährungen im Wert von 25,6 Millionen US-Dollar gehandelt werden, sind es in Afrika etwa 11,6 Millionen US-Dollar. Dennoch macht Afrika im Bitcoin-Handel einen sehr großen Sprung nach vorn.

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