Der Bitcoin-Trader und Analyst MMCrypto hat seiner Meinung nach ein bekanntes Muster im Bitcoin-Kurs entdeckt, welches praktisch 1:1 aus einem Lehrbuch für technische Chart-Analyse entnommen sein könnte. Zum Beweis stellte er diese Analyse gleich nebeneinander und siehe da, diese Muster sehen sich wirklich sehr ähnlich:

Und stimmt dieses Pattern oder eben dieses bekannte Muster, dann lautet die kurz- bis mittelfristige Bitcoin-Prgnose: 10’500 US-Dollar. Im Verlaufe der aufgeregten Diskussion rund um den Bitcoin-Preis meldete sich dann der Bitcoin-Unternehmer und Bitcoin-Händler @thalamu_ zu Wort:

The EXACT same pattern was panning out in 2019, when $BTC broke out to $14’000!

Als mit anderen Worten: Genau dieses Muster gab es in der Geschichte des Bitcoin Preis Charts schon einmal, nämlich vor etwas mehr als einem Jahr. Damals stieg der Bitcoin-Preis auf 14’000 US-Dollar.

Wie zuverlässig sind technische Chart-Analysen?

Nanja, das musss jeder für sich selber entscheiden. Es gibt einige sehr gute Studien zu diesem Thema welche besagt, wenn technische Chart-Analysten richtig durchgeführt werden, können diese den zukünftigen Kurs-Verlauf mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas mehr als 60 % voraussagen. Also mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 60 Prozent stimmten diese Analysen und Vorhersagen. Und das interessante dabei: Dies gilt für alle Märkte, also man kann damit Aktien sowie auch Preis Charts von Gold, Silber oder Getreide analysieren.

Kann man damit Geld verdienen?

Lässt sich als Trader damit also den kurzfristigen Kursverlauf voraussagen und kann man damit Geld verdienen: Die Antwort ist „Jein“. Dies wird tatsächlich sehr oft gemacht und es gibt gerade im Hochfrequenzhandel sehr intelligente Software, welche dies sogar automatisiert und innert Sekundenschnelle macht. Nur gibt es halt mehrere Marktteilnehmer welche dies machen und eine Trefferquote von 60 Prozent ist gar nicht so viel, wenn man bedenkt dass man mindestens mehr als 50 Prozent, also mindestens in der Hälfte der Deals, richtig liegen muss. Und zu jedem Börsen-Handel kommen ja noch die Gebühren, Unterschiede im Spread und weitere „äussere“ Risiken.. also um den Markt zu schlagen muss man entweder über eine gute Software verfügen oder ziemlich intelligent sein einiges an Wissen verfügen.