Das Übernahmegerücht gab es schon länger. Nun bestätigen sich die Vermutungen. Die Krypto-Börse Binance kauft den beliebten US-Krypto-Dienst Coinmarketcap. Als erstes, nicht als Dump and Pump sondern als April-Scherz, hatte Binnace gleich mal den so ziemlich wertlosen WC-Papier Token gefeatured. Ob das gut für die Glaubwürdigkeit der neuen Inhaber der Webseite ist, sei mal dahingestellt. Momentan funktinoiert Coinmarketcap noch zuverlässig. Eines ist sicher: Wenn es raschelt im Blätterhaufen, dann ist da was drin. Bitcoin bleibt spannend. Falls jemand Bitcoin News Scheiz kaufen möchte, für 200k gerne. Wir verkaufen aber nur an Seriöse Anbieter, welche die Open Source Idee weitertragen. Aber jetzt mal der Reihe nach mit Coinmarketcap:

Coinmarketcap: Übernahme bestätigt

Jetzt bestätigt sich das Übernahmegerücht. Binance gab bekannt, dass es den Krypto-Informationsdienst Coinmarketcap übernimmt. Laut einem Bericht des US-Magazins „The Block“ soll die Transaktion etwa 400 Millionen Dollar kosten. Einen großen Teil der Übernahme begleicht Binance mit BNB-Token sowie mit einem Aktienpaket. Es handelt sich um eine der teuersten Übernahmen im Krypto-Segment.

Coinmarketcap ist im US-Bundesstaat Delaware beheimatet. Der erfolgreiche Krypto-Dienst erzielt laut dem Statistik-Tool „Similar Web“ rund 35 Millionen Seitenaufrufe pro Monat. Nutzende informieren sich auf Coinmarketcap nicht nur über den Krypto-Markt, sondern auch über tagesaktuelle Börsenwerte und tagtägliche Handelsvolumen diverser Währungen.

Falsche Handelsvolumen in der Kritik

Noch im November 2019 musste Coinmarketcap seinen volumenbasierten Ranking-Algorithmus überarbeiten. Schließlich wurde, durch das künstliche Aufblasen einiger Börsen, das Handelsvolumen künstlich in die Höhe getrieben. Durch solches Washtrading tauchten in der 24 Stunden Statistik regelmäßig unbekannte Krypto-Börsen auf. Erst nach Kritik wurde das Verfahren geändert.

Es sei hier angemerkt, dass die Bitcoin-Börsen ihre Handelsvolumen nicht fälschen, sie[SIC] schaffen Liquidität. Sie stelle sicher, dass jeder Kunde der ein Market-Angebot aufgibt, dieses auch angenommen bekommt. Es ist ein Service.. es braucht sogenannte Market-Maker auf einem Markt, damit der Markt floriert. Es braucht eine Gegenpartei; all dies einfach als Handelsvolumen-Betrug darzustellen ist schlichtweg falsch. Es ist ein Service der Börsen, sicherzustellen, dass die Market-Taker einen Abnehmer für ihre Orders finden. Die sogenannten Market-Maker verdienen mit ihren Deals und werden oft mit „Zero Fees“ an den Markt gelockt. Sie verdienen also wenig, aber über jeden gemachten Deal hinweg einen kleinen Prozentsatz und eben, damit halt über die Menge hinweg. Sie sorgen dafür, das die Bitcoin-Börse lebt. Mt. Gox hat dies intern gelöst, was ihnen natürlich sofort als Betrug angekreidet wurde. Aktuell lösen die Bitcoin-Börsen dies transparent, was ihnen (zu oft) als Betrug angeheftet wird. Wir werden sehen. Bitcoin und vor allem der Markt lebt!

Übernahmekurs durch Binance

Die in Malta beheimatete Krypto-Börse Binance übernahm bereits im vergangenen Jahr neun Unternehmen aus dem Krypto-Bereich. Anfang des Jahres kündigte CEO Changpeng Zhao den raschen Ausbau der eigenen Strukturen an. So soll die Krypto-Börse noch im Jahr 2020 die Unterstützung für mehr als 180 Fiat-Währungen implementieren.

Den vorherigen Übernahmekurs setzt Binance durch den Aufkauf von Coinmarketcap fort. Durch den Ankauf sichert sich die Krypto-Börse eine weitere Präsenz. Ob sich die Übernahme von Coinmarketcap auf die Neutralität des Anbieters auswirkt, steht noch nicht fest. Allerdings befürchten einige Nutzende, dass die Objektivität des Krypto-Dienstes gefährdet sei. Dass die Seriosität des Dienstes leiden könne, kritisieren auch einige Krypto-Experten.