Die Urlaubszeit ist für viele Deutsche das Highlight des Jahres. Dabei verschuldet sich allerdings ein Zehntel der deutschen Bevölkerung und gerät durch Urlaub in den Dispo. Für 7,7 Millionen Menschen entstehen Zinsen von knapp 10 Prozent.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage, die im Auftrag des Kreditportals Smava durchgeführt wurde, zeigte, dass 4,2 Millionen Deutsche ihr Konto für einen Urlaub überziehen. Gleichzeitig rechnen weitere 3,5 Millionen Menschen mit einem solchen Fall.

Das Problem dabei besteht im oftmals verwendeten Dispokredit. Durch einen fehlenden verbindlich festgelegten Tilgungsplan kann eine Dauerverschuldung drohen. Diese fällt vielen allerdings erst auf, wenn es bereits zu spät ist.

Ratenkredite als günstige und flexible Alternative

In der heutigen Zeit sind Ratenkredite deutlich günstiger und flexibler, als die Mehrheit vermutet. Vorzeitige Ablösungen sowie kostenlose Sondertilgungen verbreiten sich immer stärker. Zwar wird zu Beginn des Ratenkredits eine Laufzeit vereinbart. Diese kann jedoch in vielen Fällen individuell angepasst und so auch verkürzt werden. Somit eignen sich Ratenkredite ebenfalls für diejenigen, die sich nur für einige Monate Kapital leihen möchten.
Besonders günstige Ratenkredite finden sich im Internet auf speziellen Portalen. So besitzt ein über Smava abgeschlossener Ratenkredit beispielsweise einen durchschnittlichen effektiven Jahreszins von 3,5 Prozent, während der Zinssatz eines Dispokredites durchschnittlich bei knapp 9,7 Prozent ansetzt.

Dispokredite verlangen rund 10 Prozent an Zinsen

Dispokredite setzen keine regelmäßige Rückzahlung voraus, verlangen allerdings knapp 10 Prozent an Zinsen. Je länger Verbraucher einen Dispokredit in Anspruch nehmen, umso teurer wird die Angelegenheit. Nutzer sollten einen solchen Kredit deshalb nur kurzfristig verwenden.
79 Prozent der befragten Disponutzer droht eine teurer Dauerverschuldung. Betroffene benötigen dabei bis zu einem Jahr für eine Rückzahlung, die sich durch ungeplante Ausgaben weiter verzögern kann.

Spätestens in einem solchen Fall sollten Verbraucher eine Umschuldung auf einen Ratenkredit vornehmen. Dieser ist nicht nur günstiger, sondern fordert gleichzeitig ein geringeres Maß an Selbstdisziplin. Nutzer zahlen einen festgelegten, monatlichen Betrag und sind somit bis zum Ende der Laufzeit schuldenfrei. Gleichzeitig wird mehr als die Hälfte an Zinsbeträgen eingespart.