Sa. Aug 20th, 2022

In der Nacht von Sonntag zu Montag war es so weit: An der New Yorker Börse hat der Betreiber ICE den Startschuss gegeben für den Handel von Bitcoin-Futures. Doch was macht der Bitcoin-Kurs? Der macht gar nichts, jedenfalls steigt er nicht wie erhofft.

Kurs kratzt weiter an der 10.000 Dollar-Marke

Dennoch ist 10.000 Dollar kein schlechter Wert: Zu Jahresbeginn dümpelte der Kurs nur bei 3.800 Dollar, bis er über den Sommer rasant nach oben kletterte im Juni sogar über 13’000 US-Dollar. Dass der Kurs im Sommer so beträchtlich stieg, sei bereits auf die Ankündigung von Bakkt zurückzuführen, Bitcoin-Futures einführen zu wollen so zumindest einige Marktbeobachter.

Jedoch der andere Grund für den Aufstieg ist Facebook: Dass der Konzern seine eigene Digitalwährung Libra ausgeben will, zieht ebenso den Bitcoin-Kurs nach oben. Doch ist dies Fluch und Segen zugleich; denn der Bitcoin-Kurs geht immer in den Keller, wenn es Kritik an Libra hagelt.

Bitcoin in der Finanzwelt angekommen

Doch eins ist sicher: Bitcoin hat sich einen festen Platz in der Finanzwelt erobert, seitdem Bitcoin-Futures zuerst im Dezember 2017 an den Start gingen. Jetzt ist er leichter handelbar; und ICE zahlt die Futures sogar in Bitcoin aus der Konkurrent CME hingegen nur in Fiat-Währungen.

Trotzdem bleibt der Bitcoin-Kurs ein Wellenritt und deshalb sind die Futures weniger geeignet für Privatanleger. So sieht es auch Bakkt und hofft auf die institutionellen: Pensionsfonds, Hochschul-Stiftungen und Retailbroker doch nachgefragt hat bis jetzt noch keiner. Nach eigenen Aussagen könnte es noch Monate dauern, bis die Wall Street einsteigt. Solange gebe es nur eine starke Neugierde, aber keine Nachfrage.

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