Do. Dez 2nd, 2021

Vermögensverwalter plant Fonds auf Blockchain-Basis: Der amerikanische Vermögensverwalter Franklin Templeton plant Großes. Es soll ein staatliches Wertpapierfonds geschaffen werden, das auf dem Stellar Netzwerk basiert. Laut eigenen Angaben ist der Zahlungsverkehr Stellar 717 Milliarden US-Dollar schwer. Bei diesem Projekt spielt die Blockchain eine bedeutende Rolle.

Franklin Templeton möchte seinen Aktionären mit der Nutzung der Blockchain-Technologie transparente Fonds anbieten. Die Kosten für die Fondsverwaltung sollen ebenfalls sinken. Die Stellar Blockchain dient Templeton als technische Plattform.

Kein Investment in Bitcoins

Der Fonds wird als Datenmanagement-Tool die Blockchain-Technologie als Basis nutzen. So kann der Besitz der Aktien direkt nachverfolgt werden. Bitcoin und andere Kryptowährungen sollen sich aber nicht anlegen lassen. Derzeitiger Stand ist folgender: Aktien des Fonds stehen nicht zum Handel oder zur Übertragung von einem Aktionär an einen anderen Aktionär in der Blockkette zur Verfügung.

Dafür steht Stellar

Stellar ist ein dezentraler Zahlungsverkehr mit eigener Kryptowährung. Das Unternehmen hat die Vision Zahlungen so einfach wie E-Mails zu machen.

Templeton ist der Meinung, dass blockchainbasierte Aktien den Aktionären des Fonds mehr Transparenz bieten. In Zukunft soll die Abwicklung schneller ablaufen und weitere Vorteile für Fondsaktionäre bieten.

Templeton Investment hat seinen Sitz in San Mateo, Kalifornien. Das verwaltete Vermögen weist einen Wert von über 700 Milliarden US-Dollar auf. Franklins Plan muss noch von der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) genehmigt werden. Der Antrag wurde am 03. September 2019 gestellt.

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