Steve Bannon, ehemaliger Chefstratege des US-Präsidenten, sieht in der Kryptowährung Bitcoin eine große Chance für den Finanzmarkt. Die virtuelle Währung wird von vielen Menschen skeptisch betrachtet, so auch von Bannons früherem Chef. Donald Trump hält nichts von den virtuellen Münzen und ist ein Verfechter des Bitcoin. Aufgrund des Handelskriegs und Währungskonflikt mit China, vertritt Trump die Meinung, dass die einzig starke Weltwährung der US-Dollar sei. Sein ehemaliger Angestellte sieht das etwas anders.

I think cryptocurrencies have a big future. I think they could be a very important part going forward particularly in this global populist revolt.

Glaube reicht nicht für Kauf

Für Steve Bannon hat die Kryptowährung eine große Zukunft vor sich. Sein Glaube an Bitcoins reicht aber wohl nicht, um selbst in die Online-Währung zu investieren. Der Bitcoin ist im Zuge der Finanzkrise 2008 populär geworden. Seitdem werden Kryptowährungen mal mehr, mal weniger gehypt. Doch Fakt ist, dass sie sich schon etabliert haben. Facebook hat erst kürzlich bekannt gegeben, dass sie mit Libra eine eigene Kryptowährung an den Start bringen wollen.

Bitcoins vernetzen Gruppen

Bitcoins und wie Transaktionen mit der virtuellen Währung funktionieren, fasziniert viele Nutzer. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen schließen sich zusammen, um eigene, frische Bitcoins zu produzieren. Kryptowährungen weisen eine Transaktionshistorie auf. Diese zu verfolgen ist wie ein Bindemittel zwischen den Teilnehmern. Die Fans der Bitcoins mögen, dass die Währung nicht manipulierbar ist. Sichere Transaktionen werden garantiert. Das mag wohl auch Steve Bannon. Laut ihm sei Facebooks Libra die Antwort auf die chinesische Chat-App WeChat, über die Millionen Chinesen mobil bezahlen oder sich ein Taxi bestellen.

Doch nicht jeder im US-Senat sieht Libra so positiv entgegen. Finanzminister Steve Mnuchin versteht Kryptowährungen eher als „nationale Sicherheitsfrage“.