Do. Jun 30th, 2022

Raus aus Deutschland? Raus aus Österreich? Ein Leben als Digitaler Nomade oder eben Perpetual Traveller ist gar nicht soeinfach. Es gibt viele Stromschnellen und Fallstricke, die es zu umschiffen gilt. Da sind die mittlerweile mehr als 200 Blogartikel, die Christoph Heuermann für sein Projekt „Staatenlos“ geschrieben hat, pures Gold wert! Und Christoph weiss wovon er schreibt. Denn er reist selber rund um die Welt. Mittlerweile ist sein Blog auch zum Geschäft mit Filialen in Ländern wie Kolumbien und Georgien angewachsen:

Perpetual Traveling in über 140 Ländern

Unter den ortsunabhängigen Unternehmern bin ich ein Sonderfall, als dass ich trotz meiner erfolgreichen Unternehmung sehr viel reise. 2016 war ich in 40 verschiedenen Ländern – um mich vor Ort für Dich über die besten Möglichkeiten zu informieren. Mit 28 Jahren zog es mich in schon über 140 Länder – bis 30 möchte ich aller Länder der Welt bereist haben.

Dabei macht mir Reisen einfach Spaß. Ich genieße es die Welt zu sehen und mich auf meinen ganz persönlichen Spielplätzen auszutoben. Wiederkehrend ist dies vor allem oft die Ukraine, USA, Portugal und Kolumbien. Generell kannst Du mich aber überall auf der Welt antreffen – in 2019 auch verstärkt in den noch weißen Flecken Asiens und Afrikas!

 

Staatenlos-Team in Medellin, Kolumbien
Staatenlos-Team in Medellin, Kolumbien

Das Staatenlos-Team in Medellin, Kolumbien

Staatenlos.ch ist längst kein Ein-Personen-Unternehmen mehr. Wir haben ein großes Büro mit über 10 ständigen Mitarbeitern in der Stadt des ewigen Frühlings: Medellin in Kolumbien. 3h entfernt im wunderschönen Bergdorf Jardin haben wir einen zusätzlichen Ableger.

Von dort organisieren wir das Backoffice, Marketing und Vertrieb von Staatenlos und sein Franchise in anderen Sprachen, arbeiten an neuen Produkten und Dienstleistungen und helfen Dir damit freier zu leben.

Wenn Du mal in Medellin bist, schau doch gerne bei uns vorbei. Wir suchen regelmäßig auch nach Freiwilligen/Praktikanten, die uns dabei helfen die Welt ein kleines bisschen freier zu machen.

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Staatenlos
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ProSieben/Galileo besuchte mich im Mai 2017 in Panama. Herausgekommen ist eine 12-minütige Reportage über mein Leben als Perpetual Traveler, die für Fernsehsendungen üblich einige Unschärfen enthält und mich versucht in ein schlechtes Licht zu rücken. Deshalb bitte ich Dich die Doku in jedem Fall in Verbindung mit meiner ausführlichen Stellungnahme dazu zu bewerten.

One thought on “Staatenlos: Christoph Heuermann ist Pflichtlektüre für Digital Nomads und Perpetual Traveller”
  1. Auf den Blogs von Staatenlos und dem Partnerunternehmen GoodbyeMatrix finden sich zwar interessante und auch nützliche Infos. Die kostenpflichtigen Produkte der beiden Anbieter werden jedoch zu unverschämten Wucherpreisen angeboten – und davor sollte gewarnt werden.
    Über weite Strecken handelt es sich um eilig zusammengeflickte und vielfach oberflächliche bis triviale Informationen, die angesichts der hohen Preise weder umfassend genug noch ausreichend genau sind (von der publizistischen Qualität der Erzeugnisse ganz zu schweigen). Zum Teil sind die präsentierten Fakten auch sehr lückenhaft. So interessant die interdisziplinären Informationen für Einsteiger auch sind: Eine vertiefte, ersschöpfende Darstellung, in sich geschlossene Anleitungen und Quellenangaben sucht man zumeist vergebens.

    Es scheint nicht das Ziel von Christoph Heuermann und Sergio von Facchin zu sein, ihre Leser zu wirklich eigenständigem Handeln zu befähigen. Vielmehr erhält man den Eindruck, dass es letztlich immer darum geht, dass Beratungen gebucht und weitere Newsletter, Videos und Dienstleistungen gekauft werden sollen. Die Beratungen werden ständig teurer und kosten inzwischen fast 1000 Euro bei Christoph Heuermann oder 500 Euro bei einem seiner zwei Beratern – für eineinhalb Stunden. Dabei erhält man wiederum häppchenweise Informationen, Wichtige Informationen, die relevant wären und die man als Kunde händeringend sucht, werden fahrlässig vergessen oderr bewusst verschwiegen, und es ist klar, dass eine einzige sündhaft teure Beratung für ein komplexes Projekt wie etwa eine Auswanderung niemals ausreichend ist. (Zum Vergleich: Eine Beratung bei der englischsprachigen Plattform flagtheory.com mit demselben thematischen Fokus kostet pro Stunde 200 Dollar. Wer sich dort meldet, erhält je nach Thema im Vorfeld einer Beratung kostenlos ausführliche und stichhaltige Antworten.)

    Der ehemalige Weinhändler Sergio von Facchin (GoodbyeMatrix) passt seine Preise an jene von Staatenlos an, es findet offenbar eine recht durchsichtige Absprache statt. Begründet werden die überteuerten und rasant steigenden Preise sporadisch mit der hohen Nachfrage und beschränkten Beratungskapazitäten. Bisweilen wirken die Tricks, um neue Kunden anzulocken, allzu durchschaubar: So wurde ursprünglich für das Singapur-Seminar (Januar 2020) mit dem Konterfei des dort tätigen Edelmetall-Safe-Betreibers Gregor Gregersen geworben, ohne dessen Namen preiszugeben. Wer die paar von Heuermann und von Facchin gelieferten Infos zu dessen Biographie googelt, kommt selbst dahinter, um wen es sich handelt.

    Die Tatsache, dass Staatenlos seit kurzem auch für französischsprachige Kunden angeboten wird, könnte darauf hindeuten, dass der Ruf der beiden auf die DACH-Region fokussierten Flaggen-Thereotiker in der deutschsprachigen Welt zunehmend verbrannt ist. Ein Indiz dafür ist etwa der Blog-Beitrag „Wer ‚digitaler Nomade‘ sein will, wird schnell abgezockt“ von Samira Mousa, in dem Sergio von Facchins Geschäftsgebaren kritisiert wird. Dieser und Christoph Heuermann tun ihrerseits wohl ihr möglichstes, um zu verhindern, dass Kunden ihrem Ärger Luft machen. So wurde das einst offen einsehbare Diskussionsforum auf Staatenlos gegen eine Facebook-Gruppe ausgetauscht.

    Sind Heuermann und von Facchin Betrüger? Diese Behauptung wäre nicht korrekt. Mit Recht lässt sich aber sagen, dass ihre Geschäftspraktiken, ihre Ethik und Transparenz teilweise fragwürdig sind. Was sie insbesondere verschweigen: Den Ausstieg aus dem System muss man sich leisten können. Wäre er einfach, risikolos und bequem zu verwirklichen, wie sie suggerieren, würde es jedermann tun.
    Es steht zu vermuten, dass Heuermann und von Facchin selbst dank frühzeitigem Einstieg in Bitcoin relativ vermögend waren, bevor sie ihren heutigen, mit viel Understatement zelebrierten Lifestyle und ihr darauf aufbauendes Business umsetzten. Dies legen sie allerdings nicht offen. Nun lassen sie sich für jedes Quentchen konkretes Know-How, das sie im Laufe der Jahre gesammelt haben, mehr als fürstlich bezahlen.
    Die eigene Gewinnmaximierung steht dabei für beide im Vordergrund, und dies obwohl sie unter weitaus geringeren Steuer- und Abgabenlasten zu leiden haben als jene, die sie beraten. Dabei sind sie sich offensichtlich auch nicht zu fein, mit ihrem Auftritt am Markt Zielgruppen mit niedrigem Bildungsstand sowie tiefen Einkommen und Vermögen ins Visier zu nehmen, die dringend zur Zurückhaltung gemahnt werden sollten.

    Kritische Geister werden die genannten Tatsachen und Zusammenhänge rasch erkennen und sich fragen, weshalb es zwei finanziell erfolgreiche Auswanderer nötig haben, ihre Kunden weiterhin auf eher grenzwertige Weise um viel Geld zu erleichtern. In Acht nehmen sollten sich vor allem weniger gebildete und verzweifelte Menschen in den DACH-Ländern, die mangels Perspektiven anderswo ihr Glück suchen und in Christoph Heuermann und Sergio von Facchins Informationen ihr Heil suchen: Lest die Blog-Artikel, aber haltet Euch zurück beim Kauf von überteuerten Produkten und Dienstleistungen.

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