Meist hörst man ja selbst nach grossen Hacks nie mehr etwas. Doch nun vermeldet das Nachrichtenportal ZDNET dass EUROPOL einen Verdächtigen verhaftet hat. Es soll sich dabei um den Betreiber von iotaseed.io handeln. Dies war eine Betrügerische Webseite, welche die Kunden auf perfide Weise von Ihren geliebten IOTAs trennte: Die Paper-Wallets welche der vermeindliche Generator produzierte, waren kompromittiert.

In diesem Fall hatten die Britischen und Deutschen Ämter zusammengearbeitet und schliesslich resultierte eine Verhaftung in Deutschland. DiePolizei vermutet, dass es sich in diesem Fall um den Hacker mit dem Spitznamen „Norbertvdberg“ handelt. Die Täterschaft ging ziemlich perfide vor um die User zu täuschen. Unter anderem behaupteten die Hacker, dass der Quellcode von iotaseed.io in einer öffentlich zugänglichen GitHub-Repository hinterlegt sei.

Aufruf: Geschätigte sollen sich melden

Bis jetzt sind erst an die 90 Geschädigte bekannt. Insgesamt wurden 10 Millionen von der kompromittierten Wallets abgehoben. Im unten verlinkten Video rufen die Behörden Geschädigte dazu auf, sich zu melden. Interessanterweise hoben selbst nach bekanntwerden des Hacks nicht alle User sofort ihre Guthaben ab, sondern viele liessen ihre Coins noch auf den Servern.

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