So. Nov 27th, 2022

Die Zahl der Krypto-User hat sich während der ersten drei Quartale im Jahr 2018 verdoppelt. Im Nachgang schlussfolgerte eine Studie der Cambridge University, dass die Berichte aufgrund eines 85 Prozentigen Preisverfalls das Ableben des Bitcoin herbeischreiben, stark übertrieben sind.

Der Bericht, welcher den Titel trägt „2nd Global Cryptoasset Benchmarking Study“ kommt neben den Zustrom von Nutzern zu weiteren wichtigen Erkenntnissen.

„Vielseitigkeit hat zugenommen“

Mit dem Anstieg der segmentübergreifenden Ausbreitung, hat die Vielseitigkeit zugenommen. Dies hat zur Folge, dass heute 57 Prozent der Unternehmen ihren Kunden integrierte Dienstleistungen anbieten. Ebenfalls zugenommen bei den Dienstleistern hat die Multi-Coin-Unterstützung. Waren es im Jahr 2017 noch 47 Prozent, sind es Stand heute 84 Prozent.

„Energie aus erneuerbaren Quellen“

Kein größeres Problem stellt die geografische Konzentration der Hash-Leistung im Mining dar. Auch wenn es beim besonderem Wachstum in Nordamerika, so wahrgenommen wird. So wird der Großteil der verbrauchten Energie der dortigen Anlagen von erneuerbaren Quellen gewonnen, welche aus Regionen mit Überangebot stammen. Außerdem gibt der Bericht Hinweise auf die Reife des Marktes, welche ebenfalls zugenommen hat.

„Medienberichterstattung verfälscht“

Die Definition einer Blase ist laut Cambridge University, 10-faches Wachstum, welches einen Zeitraum andauert von sechs oder weniger Monaten und dann erheblich einstürzt. Unterschieden werden Blasen weiterhin in lokal, hier ist nur ein Krypto-Asset betroffen, und global, in diesem Fall betrifft es das komplette Ökosystem. Dabei treten lokale Blasen deutlich öfter als globale auf.

Verursacht durch intensive Medienberichterstattung, welche ab April 2017 den Marktrausch anheizte, entstand eine einmalige Bitcoin- und Kryptoblase. Seit dem Preisverfall in diesem Jahr berichten die Medien nicht nur von einer vermeintlich geplatzten Blase, die komplette Kryptoindustrie wird zu Grabe getragen.

Skalierbarkeit birgt grosses Potential

Weiter werden laut dem Bericht Erneuerungen im Bereich der Skalierbarkeit wie zum Beispiel Bitcoins Lightning Network große Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und -abläufe haben. Außerdem werden wohl Stablecoins eine Verbesserung der Geschäftsmöglichkeiten herbeiführen, weil sie die Volatilität verringern.

Highlights from the report

  • Millions of new users have entered the ecosystem, but most remain passiveTotal user accounts at service providers now exceed 139 million with at least 35 million identity-verified users, the latter growing nearly 4X in 2017 and doubling again in the first three quarters of 2018. Only 38 per cent of all users can be considered active, although definitions and criteria of activity levels vary significantly across service providers.

  • Firms are increasingly operating across segments:The cross-segment expansion observed in 2017 has continued: 57 per cent of cryptoasset service providers are now operating across at least two market segments to provide integrated services for their customers, compared to 31 per cent in early 2017.

  • Multi-coin support is rapidly expanding:Multi-coin support has nearly doubled from 47 per cent of all service providers in 2017 to 84 per cent in 2018; a trend primarily driven by the emergence of common standards on some cryptoasset platforms (e.g. ERC-20 on Ethereum) that has resulted in a rapid increase in the supply of tokens, airdrops and forks.

  • The majority of identified mining facilities use some share of renewable energy sources as part of their energy mixThe study estimates that the top six proof-of-work cryptoassets collectively consume between 52 TWh and 111 TWh of electricity per year: the mid-point of the estimate (82 TWh) is the equivalent of the total energy consumed by the entire country of Belgium — but also constitutes less than 0.01 per cent of the world’s global energy production per year. A notable share of the energy consumed by these facilities is supplied by renewable energy sources in regions with excess capacity.

  • Mining is less concentrated than commonly perceivedCryptoasset mining appears to be less concentrated geographically, in hashing power ownership, and in manufacturer options than commonly depicted: the mining map exhibits that hashing facilities and pool operators are distributed globally, with growing operations in the USA and Canada.

  • Self-regulatory efforts reflect growing industry maturity:Industry actors are pro-actively adopting measures that appear to comply with existing regulation despite not necessarily being explicitly subject to regulations. The increasing number of self-regulatory initiatives, combined with the emergence of sophisticated and professional services, reflect the growing maturity of the industry.

Quellen

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